Popquiz: Gezeichnete Zitate

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„Wir sind auf
alles programmiert,
und was du willst,
wird ausgeführt.“

Die Auflösung:
„Wir sind auf alles programmiert, und was du willst, wird ausgeführt“ aus „Wir sind die Roboter“ von Kraftwerk, 1978

(c) Nina Ober
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„Du kannst mich Bienenkönigin nennen, und Baby, ich werde regieren.“

Die Auflösung:
"You can call me Queen Bee
And baby I'll rule (I'll rule I'll rule I'll rule)" aus "Royals" von Lorde.

Illustrationen von Nina Ober

(c) Nina Ober
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„Ich mach dir Bananenpfannkuchen. Tun wir so, als wäre Wochenende. Wir könnten immer so tun. Siehst du nicht, dass es regnet? Wir müssen nicht raus.“

Die Auflösung
"I'll make you banana pancakes. Pretend like it's the weekend now. And we could pretend it all the time.
Can't you see it's just raining? There ain't no need to go outside" aus Banana Pancakes von Jack Johnson

Illustrationen von Nina Ober

Nina Ober
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„Ich sehe, du bist wie eine Sternschnuppe, eine ekstatische Vision. (...) Wir sind wie Diamanten im Himmel.“

Im Original:
"You're a shooting star I see, A vision of ecstasy (…) We're like Diamonds in the Sky" von Rihanna aus "Shine Bright Like a Diamond".

Illustrationen von Nina Ober

(c) Nina Ober
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„Sie hält ihren Kopf so hoch wie eine Statue im Himmel.“

Auflösung:
"She holds her head so high like a statue in the sky" aus „Hello, I Love You“ von The Doors, 1968.

Illustrationen von Nina Ober

 

(c) Nina Ober
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„Jetzt los, Katze, los!“ im Original

Die Auflösung:
„Now go, cat, go“ aus „Blue Suede Shoes“ von Elvis Presley, 1956, die erste Strophe:

„Well, it's one for the money, Two for the show, Three to get ready, Now go, cat, go.“

Illustrationen von Nina Ober

 

(c) Nina Ober
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„Sie war mehr wie eine Schönheitskönigin aus einer Filmszene.“

Die Auflösung:
"She was more like a beauty queen from a movie scene" aus "Billy Jean" von Michael Jackson, 1982.

 Illustrationen von Nina Ober

(c) Nina Ober
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"Wenn keiner hinschaut, berühre ich eine Skulptur. Marmor, kalt und zart wie Satin."

Die Auflösung:

"When no one’s looking I touch a sculpture Marble, cold and soft as satin" aus "All the Rowboats" von Regina Spektor, 2012.

Illustrationen von Nina Ober

Nina Ober
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"Ja, es gibt zwei Pfade, denen du folgen kannst, doch auf lange Sicht ist noch Zeit, um den Weg, den du gehst, zu ändern."

Die Auflösung:

"Yes, there are two paths you can go by, but in the long run There's still time to change the road you're on" aus „Stairway to Heaven“ von Led Zeppelin.

 

Nina Ober
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"Behütet in meinem Garten wächst eine Blüte aus alter Zeit und der Duft aus ihrem Kelch erfüllt langsam mein Zimmer."

Die Auflösung:

"Safe in my garden an ancient flower blooms and the scent from its nature slowly squares my room" aus "Safe in My Garden" von The Mamas & the Papas, 1968.

 

Nina Ober
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"Die Zeit ist um, das Lied vorbei, ich dachte, ich hätte noch mehr zu sagen."

Die Auflösung:

"The time is gone, the song is over, thought I'd something more to say" aus "Time" von Pink Floyd.

 

Nina Ober
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„Diese Stiefel sind zum Gehen gemacht, und das werden sie auch tun.“

Die Auflösung:

"These boots are made for walking
And that's just what they'll do
One of these days these boots are gonna walk all over you…" von Lee Hazlewood geschrieben und von Nancy Sinatra gesungen.

(c) Nina Ober
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Zitate der Woche

„Wer die Form beherrscht, darf in die Suppe spucken.“

Hans Peter Willberg ist sozusagen der Suppenkasper unter den Gestaltern.

 

Nina Ober
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„Nur ein Narr hört alles, was ihm zu Ohren kommt.“

Kluge haben eine Art mentales Ohropax, meint der Dichter Pierre Carlet de Chamblain de Marivaux.

 

Nina Ober
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„Die Welt ist eine Bühne. Aber das Stück ist schlecht
besetzt.“

Oscar Wilde hätte wohl wenig Interesse daran gehabt, hinter den Kulissen vorbeizuschauen.

 

Nina Ober
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„Ein Tropfen Liebe ist mehr als ein Ozean Verstand.“

Blaise Pascals Beitrag zur beliebten Rubrik „Liebe ist . . .“

 

Nina Ober
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„Wer gern tanzt, dem ist leicht gegeigt.“

Angewandte Tanzparkett-Logik im Geiste von Peter Rosegger.

 

(c) Nina Ober
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„Erfolg ist so ziemlich das Letzte, das einem vergeben wird.“

Truman Capote machte viele Erfahrungen mit Kulturpreisen,
Galaveranstaltungen – und wohl auch Neidern.

 

(c) Nina Ober
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„Glattes Eis, ein Paradeis für den, der gut zu tanzen weiß.“

Tänzerisch Jahreszeitenrelevantes aus Friedrich Nietzsches
„Die fröhliche Wissenschaft“.

 

(c) Nina Ober
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„Man soll nur so viel auf die Reise mitnehmen, wie bei einem Schiffbruch mitschwimmen kann.“

Ob Sokrates-Schüler Antisthenes wohl bestimmte Bootsverbindungen im Sinn hatte?

 

Nina Ober
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„Es ist besser, eine Kerze anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen.“

Ein Gedanke von Eleanor Roosevelt, der nicht nur zu Weihnachten passt.

 

Nina Ober
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„Ungeduld ist ein Hemd aus Brennnesseln.“

(Sprichwort) Grün ist eben die Farbe der Hoffnung – und auch jene der ungeduldig auf Weihnachten Wartenden.

Nina Ober
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„Geschenke schuldet man nicht. Die kommen aus dem Nirgendwo.“

Die kanadische Schriftstellerin Margaret Atwood erforscht gedanklich den Urknall der Geschenkidee.

 

Nina Ober
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„Nach meiner Erfahrung gibt es so etwas wie Glück nicht.“

Weisheiten von Jedi-Rittern wie ­Obi-Wan Kenobi begleiten ­Generationen schon seit Jahrzehnten.

(c) Nina Ober
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„Der geschmackvollste Baumschmuck sind seine Früchte.“

Worte, die bei den Verantwortlichen für die demnächst aufgestellten XL-Bäume auf Christkindlmärkten wohl ungehört verhallen.

 

(c) Nina Ober
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„Ein Bankier ist ein Kerl, der Ihnen bei schönem Wetter einen Regenschirm leiht und ihn zurückverlangt, sobald es regnet.“

Irgendwie haben also auch ­Regenschirme mit der Bankenkrise zu tun, meint Mark Twain.

Illustration von Nina Ober, www.mimi-und-die-tiere.tublr.com

(c) Nina Ober
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„Wahrheit kann eine Keule sein, mit der man
andere erschlägt.“

Plädiert der französische Literaturnobelpreisträger Anatole France ­damit für falsche, aber lebensrettende Komplimente?

 

(c) Nina Ober
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„Luxus ist, was du dir gönnst.“

Georg Wilhelm Exler sieht die Großzügigkeit auch gerne etwas
ich-bezogen.

 

(c) Nina Ober
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„Die Liebe macht Männer zu Lämmern.“

Der Dichter Horst Bulla erkennt die Sanftmut auch in
Doppelkonsonanten.

 

(c) Nina Ober
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„Schönheit ist nicht von Äußerlichkeiten abhängig. Nur wer von innen strahlt, kann es auch nach außen weitertragen.

Äh, ja, verehrte Sinnspruchautorin ­Nicole Oesterwind, das haben wir doch schon einmal gehört...

 

(c) Nina Ober
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„Das Haus ist eine Maschine zum Wohnen. Ein Sessel ist eine Maschine zum Sitzen.“

Damit meinte Le Corbusier nicht elektrisch verstellbare TV-Sesselmonster.

 

(c) Nina Ober
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„Du kannst den Tiger füttern, weil er Hunger hat oder um ihn träge zu machen.“

Georg-Wilhelm Exler weiß um die Macht der Sättigung.

 

(c) Nina Ober
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„Wir Wiener blicken vertrauensvoll in unsere Vergangenheit.“

Was die Modebranche mitunter aus diesem Spruch von Karl Farkas gemacht hat, hat der österreichische ­Kabarettist nicht mehr mitbekommen.

(c) Nina Ober
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„Ein alter Hut kann, wenn er zur ­rechten Zeit ­wieder hervorgeholt wird, einen ganz neuen Trend setzen.“

Thom Renzie denkt wiederholt über die Wiederholung nach.

(c) Nina Ober
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Man soll erst siebenmal „Nein“ sagen, bevor man „Ja“ sagt.

Ein russisches Sprichwort besteht auf den gepflegten Opportunismus.

 

(c) Nina Ober
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„Tradition ist eine Laterne, der Dumme hält sich an ihr fest, dem Klugen leuchtet sie den Weg“ .

Georg Bernard Shaw findet erleuchtende Worte zu traditionellen Themen.

 

(c) Nina Ober
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„Ein lediger Mensch lebt nur halb.“

Wolfgang Amadeus Mozart hatte eine gewisse Vorliebe für die Zweisamkeit.

 

(c) Nina Ober
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„Wenn ich übers Wasser laufe, dann sagen meine Kritiker: ,Nicht mal schwimmen kann der.‘“

Selbst Fliegen hätte Berti Vogts wahrscheinlich nichts genutzt.

 

Nina Ober
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„Die Leute auf den billigeren Plätzen können klatschen. Der Rest braucht nur mit Juwelen zu rasseln.“

John Lennon war der Meinung, dass die Reichen auch bei der Akklamation Privilegien verdienen.

 

(c) Nina Ober
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„Wer den Himmel auf Erden sucht, hat im Erdkundeunterricht geschlafen.“

Der polnische Lyriker Stanisław Jerzy Lec beharrt ganz unromantisch auf geographischen Tatsachen.

 

Nina Ober
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„Zeichnen ist Sprache für die Augen. Sprache ist Malerei für das Ohr.“

Joseph Joubert beschwört malerisch die synästhetische Wahrnehmung.

(c) Nina Ober
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„Alle Männer sind gleich. Bis auf den, den man gerade kennengelernt hat.“

Mae West kann im Generellen und im Maskulinen auch eine feinsinnige Ausnahme erkennen.

 

(c) Nina Ober
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„Der Mensch lebt nicht vom Brot allein. Nach einer Weile braucht er einen Drink.“

Woody Allen verflüssigt auch einmal seine kulinarischen Gedanken.

 

Nina Ober
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"Die Presse - Schaufenster"

„Kohle, die Geduld gehabt hat, ist jetzt ein Diamant.“

Klingt ja poetisch. Aber ob das sitzfleischlose Schüler wirklich überzeugt, Manfred Hinrich?

Illustration von Nina Ober, www.mimi-und-die-tiere.tublr.com

Nina Ober
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„Das Wesen des Meeres ist aus dem Tropfen nicht ersichtlich.“

Kurt Tucholsky hat das Wesen der Schlussfolgerung unter
das Mikroskop genommen.

 

Nina Ober
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„Ziel der Kunst ist, einfach eine Stimmung zu
erzeugen.“

Ach, Oscar Wilde, wenn’s weiter nichts wäre...

 

 

(c) Nina Ober
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"Die Presse - Schaufenster"

„Kreativität ist der Spaß, den man als Arbeit verkaufen kann.“

Andy Warhol müht sich mit einem spaßbejahenden, kreativen Satz ab.

Illustration von Nina Ober, www.mimi-und-die-tiere.tublr.com

(c) Nina Ober
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Die Presse - Schaufenster

„Eleganz ist die einzige Art der Schönheit, die niemals vergeht.“

Bei dieser Aussage von Audrey Hepburn denkt man unweigerlich an alte Damen mit Riesensonnenbrille, weißen Handschuhen und leicht verschmiertem Lippenstift.

Illustration von Nina Ober, www.mimi-und-die-tiere.tublr.com

 

(c) Nina Ober
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„Liawa dawoat ois wia darennt.“

Auf den ersten Blick auch eine Fremdsprache; man könnte in klarem Deutsch „Abwarten und Tee trinken“ sagen. Oder Kaffee?

Illustration von Nina Ober, www.mimi-und-die-tiere.tublr.com

 

(c) Nina Ober
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„Zu den größten Gartenschädlingen zählen die Zaungäste.“

Der Autor Martin Gerhard Reisenberg lässt sich nicht gern auf den ­Rasen schauen.

 

(c) Nina Ober
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„Uhren, an denen sich Liebespaare verabreden, gehen immer falsch.“

Kurt Tucholsky weiß: Zeit ist relativ.

 

(c) Nina Ober
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„Das Alter hat keinerlei Bedeutung. Man kann mit zwanzig hinreißend sein, mit vierzig charmant und den Rest seiner Tage unwiderstehlich.“

Das „Schaufenster“ ist laut Coco Chanels Definition von Alter also gerade in der charmanten Phase.

 

(c) Nina Ober
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„Bunt ist meine Lieblingsfarbe.“

Walter Gropius, Gründer des Bauhauses, hält sich nicht lang mit Ultramarin-, Smaragd- oder Zinnober­attributen auf.

 

(c) Nina Ober
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„Kunst und Lehre geben Gunst und Ehre.“

Ein Sprichwort, das frei assoziativ auch zur Verleihung der Academy Awards in Los Angeles passt.

 

(c) Nina Ober
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„Vulgär ist immer das Benehmen anderer.“

Oscar Wilde hätte mit Sicherheit liebend gern im Belvedere die „Vulgär?“-Ausstellung besucht.

 

(c) Nina Ober
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„Tanz ist die Poesie des Fußes.“

John Dryden hätte es sicherlich behagt, diese „Schaufenster“-Ausgabe lyrisch zu begutachten.

 

Nina Ober
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„Eleganz ist das Gleichgewicht aus Proportion, Emotion und Überraschung.“

Wie viel Eleganz der Designer
Valentino Garavani wohl zuletzt in Paris auf den Laufstegen erahnte?

Nina Ober
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„Der Humor ist der Regenschirm der Weisen.“

Erich Kästner ist also wohl selbst in seinem Leben nicht gar zu oft nass ­geworden.

 

Nina Ober
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„Die größten Dummheiten auf dieser Welt bekommt wohl ein Gemälde im Museum zu hören.

Soweit die Gedanken der Brüder Goncourt zum Thema freie Kunstinterpretation im White Cube.

(c) Nina Ober
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„Luft allein, nicht das Herz vertauscht, wer über das Meer rennt.“

Horaz wusste edel auszudrücken, dass man sich selbst sogar auf Fernreisen nur schwer entkommen kann.

 

Nina Ober
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„Gespräch ist gegenseitige distanzierte Berührung.“

Das Schlusswort dieser Interview-Spezialausgabe und damit des Jahres spricht Marie von Ebner-Eschenbach.

 

(c) Nina Ober
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„Mäßigung ist eine verhängnisvolle Sache, denn nichts ist so erfolgreich wie der Exzess.“

Ob auch die Exzesse in Thomas Glavinic’ Theaterstück zum Erfolg führen, wird Oscar Wilde nicht erfahren.

 

Nina Ober
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Illustration von Nina Ober, www.mimi-und-die-tiere.tublr.com

„Willst du den Körper heilen, musst du zuerst die Seele heilen.“

Passen zur Schnupfenzeit ebenso wie zu unseren Ausführungen über mit Esoterik liebäugelnde Kunst, die Worte Platons.

Nina Ober
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„Geschenkter Essig schmeckt besser als gekaufter Honig.“

Wir würden angesichts der Qualität heimischer Essig-Erzeugnisse diesem albanischen Sprichwort nie zu widersprechen wagen.

 

Nina Ober
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„Wenn auch Bücher nicht gut oder schlecht machen, besser oder schlechter machen sie doch.“

Jean Paul macht aus dem Komparativ gewissermaßen ein Paradoxon.

(c) Nina Ober
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„Schmuck soll nicht wohlhabend erscheinen lassen, sondern zieren.“

Coco Chanel trug stets viel, nicht immer aber echten Schmuck.

Nina Ober
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„Wer den Wolf scheut, soll nicht in den Wald gehen.“

Herbstlich schauriges „Wer A sagt, . . .“ von Fjodor Michailowitsch Dostojewski.

 

(c) Nina Ober
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„Der billigste Luxus ist der gute Geschmack.“


Man möchte, ergänzend zu Otto von Leixners Wort, noch anfügen: Guter Geschmack lässt sich nicht kaufen.

 

 

(c) Nina Ober
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„Was ist ein Mann? Ein Hosenträger!“


Offenbar war Johann Nestroy ein früher Anhänger der Gleichberechtigung, was das Hosentragen betrifft –
Stichwort Hosenrolle.

(c) Nina Ober
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"Schönheit lockt Diebe schneller noch als Geld."

Shakespeare würde wohl für gepanzerte Türen im Beautysalon plädieren.

 

(c) Nina Ober
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„Einfachheit ist die höchste Form der Raffinesse.“


So designphilosophisch klingt der langjährige Apple-CEO Steve Jobs, wenn er bei Leonardo da Vinci abkupfert.

 

 

(c) Nina Ober
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„Wenn alle Künste untergehen, die edle Kochkunst bleibt besteh‘n.“

Wenn er nicht gerade vertikale
Tafelbilder komponiert, reimt Daniel Spoerri offenbar auch lukullisch.

 

(c) Nina Ober
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„Kunst kann nicht modern sein; Kunst ist urewig.“

Egon Schieles Geleitwort zu dieser Ausgabe, in der er gleichsam als Held auf dem Cover zu sehen ist.

 

Nina Ober
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„Wer sich mit rein gewaschenen Lumpen kleidet, kleidet sich zwar reinlich, aber doch lumpenhaft.“

Auch Friedrich Nietzsche zählte zu den illustreren Mode-Zitatspendern.

Nina Ober
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„Die Seife ist ein Maßstab für den Wohlstand und die Kultur der Staaten.“

Nicht jeder denkt bei Kultur an Theater. Justus von Liebig hatte eher hygienische Assoziationen.

(c) Nina Ober
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„Tracht ist keine Uniform, sondern deren Gegenteil, Ausdruck des extremen Individualismus.“

Hans Weigel hilft zu verstehen, wieso etwa Vivienne Westwood Dirndln liebt.

 

(c) Nina Ober
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„Auch schlafen ist eine Form von Kritik, vor allem im Theater.“

Oder sogar nur im Theater? Woran George Bernhard Shaw wohl sonst noch gedacht hat?

 

(c) Nina Ober
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„Sommer ist die Jahreszeit des miserablen Schlittenfahrens.“

Es bleibt zu hoffen, dass sich diese Redensart der Inuit auch auf den heurigen Sommer anwenden lässt.

 

(c) Nina Ober
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„Moderne Architektur ist das aus der richtigen Erkenntnis einer fehlenden Notwendigkeit erschaffene Überflüssige.“

Ob Karl Kraus wohl ein Architekturliebhaber war?

 

(c) Nina Ober
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„Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit.“

Dasselbe gilt auch für „Semmelnknödeln“, beides stammt aus dem Mund von Karl Valentin.

 

 

(C) Nina Ober
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„Jeder Sport macht aus der romantischen Natur eine
Zirkusmanege.“

Ob Peter Altenberg wohl die Coverstrecke in dieser Ausgabe gefallen hätte?

Nina Ober
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„Am Ende zeigt sich, dass alle Klischees wahr sind. Und das ist noch schlimmer zu ertragen als die Wirklichkeit.“

Peter Ustinov hat größere Probleme mit Klischees als Martin Parr – Sissi hin oder her.

 

Nina Ober
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„Der Dumme und die Schere bewegen sich, wie man
sie führt.“

Ein japanisches Sprichwort, das frei assoziativ auch zum
Kunstgenre der Collage passt.

 

Nina Ober
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„Niemand kann zweimal in demselben Fluss baden.“

Der Panta-rhei-Beitrag zum Thema Badespaß, vorgebracht von Heraklit höchstselbst.

 

Nina Ober
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„Pfeffer bringt den Mann aufs Pferd. Und die Frau unter die Erd.“

Anderswo bekannt als „Der Pfeffer hilft dem Mann aufs Ross, dem Weib aber ins Gras.“

 

Nina Ober
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„Der Hund ist der sechste Sinn des Menschen.“

Und der beste Freund des Menschen, darf man Christian Friedrich Hebbel ergänzen.

 

 

Nina Ober
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„Der Wein macht den Maulwurf zum Adler.“

Kaum ein Poet war önologisch mehr beschlagen als Charles Baudelaire.

 

Nina Ober
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„Kreativität ist nicht nur Inspiration, sondern auch
Transpiration.“

Thomas Alva Edison hätte sich als Gastredner bei allen Kreativfestivals des Frühlings bestens geeignet.

 

Nina Ober
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„Wie also Hunger das beste Gewürz bleibt, so wird Müdigkeit der herrlichste Schlaftrunk sein.“

Johann Wolfgang von Goethe würde als Texter für Lavendelteemischungen wohl auch schlicht „Müdigkeit“ statt „Schlafwohlkutzkutztee“ ­vorschlagen.

Nina Ober