Der Beobachter

Golif ist auf Google Earth

Google hat die Satellitenfotos von Wien aktualisiert, das macht auch ein sechs Fußballfelder großes Kunstwerk sichtbar.

Im vergangenen Sommer hatte der österreichische Künstler Golif auf dem Areal des ehemaligen Wiener Schlachthofs St. Marx ein 30.000 Quadratmeter großes Bodenbild geschaffen – eines der größten Kunstwerke der Welt.

Google Earth

Jetzt kann die Arbeit mit dem Titel „Der Beobachter“ auch mit Google Earth betrachtet werden: Google hat die Satellitenfotos von Wien aktualisiert.

>> Hier finden Sie eine Anleitung für Google Earth.

 

Google Earth

Betrachtet man das in puristischer Graphic-Novel-Ästhetik gehaltene Sujet aus ebenerdiger Position bzw. spaziert man darauf herum, löst sich das eigentliche Motiv in abstrakte schwarze und weiße Flächen auf. Das korrespondiere auch mit dem Titel des Werks: "Es geht darum, Dinge aus der Distanz und aus der Nähe zu betrachten", erklärte Golif im Sommer 2016.

(c) ingo karnicnik

Gibt man auf Google Maps „Golif“ ein, führt einen der Online-Kartendienst direkt auf das freie Gelände im dritten Bezirk in Neu Marx, das der Künstler bearbeitet hat.

(c) ingo karnicnik

Rund eineinhalb Monate war Golif mit Farbrollen und speziellen Farbsprühgeräten in Wien unterwegs.

(c) ingo karnicnik

Der Künstler – er hat vor kurzem die Universität für Angewandte Kunst abgeschlossen -hat dabei über 400 km zurückgelegt und fünf Tonnen Farbe verarbeitet.

 

(c) ingo karnicnik

Deutungsebenen gäbe es mehrere. Kunstvermittlerin Cornelia Zobl sieht die Erweiterung menschlicher Möglichkeiten durch technologische Verfahren als zentrales Thema der Arbeit: "Der 'Beobachter' sprengt das gewohnte Format der Street Art und fragt in seiner Überschreitung gleichzeitig nach den unmittelbaren Grenzen des Menschlichen."

(c) ingo karnicnik

Im Frühjahr 2015 tauchte ein anderes Gemälde des aus Tirol stammenden Urban-Art-Künstlers Golif an der Linken Wienzeile auf. Die gestressten Lenkergesichter sind als Aufruf zum friedlichen Miteinander im Straßenverkehr zu verstehen.

Exklusiv in der „Presse“-EDITION: Die von Golif verwendete Originalskizze mit Raster als Fine Art Print, signiert in limitierte Auflage finden Sie unter: shop.diepresse.com

APA
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Im vergangenen Sommer hatte der österreichische Künstler Golif auf dem Areal des ehemaligen Wiener Schlachthofs St. Marx ein 30.000 Quadratmeter großes Bodenbild geschaffen – eines der größten Kunstwerke der Welt.

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Betrachtet man das in puristischer Graphic-Novel-Ästhetik gehaltene Sujet aus ebenerdiger Position bzw. spaziert man darauf herum, löst sich das eigentliche Motiv in abstrakte schwarze und weiße Flächen auf. Das korrespondiere auch mit dem Titel des Werks: "Es geht darum, Dinge aus der Distanz und aus der Nähe zu betrachten", erklärte Golif im Sommer 2016.

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Gibt man auf Google Maps „Golif“ ein, führt einen der Online-Kartendienst direkt auf das freie Gelände im dritten Bezirk in Neu Marx, das der Künstler bearbeitet hat.

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Rund eineinhalb Monate war Golif mit Farbrollen und speziellen Farbsprühgeräten in Wien unterwegs.

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Der Künstler – er hat vor kurzem die Universität für Angewandte Kunst abgeschlossen -hat dabei über 400 km zurückgelegt und fünf Tonnen Farbe verarbeitet.

 

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Deutungsebenen gäbe es mehrere. Kunstvermittlerin Cornelia Zobl sieht die Erweiterung menschlicher Möglichkeiten durch technologische Verfahren als zentrales Thema der Arbeit: "Der 'Beobachter' sprengt das gewohnte Format der Street Art und fragt in seiner Überschreitung gleichzeitig nach den unmittelbaren Grenzen des Menschlichen."

(c) ingo karnicnik

Im Frühjahr 2015 tauchte ein anderes Gemälde des aus Tirol stammenden Urban-Art-Künstlers Golif an der Linken Wienzeile auf. Die gestressten Lenkergesichter sind als Aufruf zum friedlichen Miteinander im Straßenverkehr zu verstehen.

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