Rückblick

Bilder, die bleiben

Fotografen, deren Aufnahmen heuer im „Schaufenster“ zu sehen waren, haben ihre unveröffentlichten Lieblingsbilder des Jahres ausgewählt und erklären, was sie mit ihnen verbinden.

Elsa Okazaki

Die Aufnahme entstand im Frühling in Lancaster, eineinhalb Autostunden entfernt von „der Blase Los Angeles", wie Elsa Okazaki sagt. Sie fuhr mit ihrem Mann und den Zwillingstöchtern Mina und Kira dorthin, um den Schauspieler Cory Zacharia zu porträtieren. Der Ort offenbarte sich als krasser Kontrast zur hippen Filmmetropole. Elsa Okazaki war von Lancaster ­beeindruckt, im Guten wie im Schlechten.

(c) Elsa Okazaki

Mario Kiesenhofer

Während seines Atelierstipendiums in New York diesen Sommer entstand dieses Bild von Mario Kiesenhofer. Es zeigt einen Darkroom der Underground-Party NYC Inferno und ist Teil von Kiesenhofers Serie „Indoor". Diese entsteht in verschiedenen Metropolen weltweit und stellt verborgene Räume der queeren Community ins Zentrum.

(c) Mario Kiesenhofer

Stefanie Moshammer

Diese dramatische Ansicht des Himmels über Wien wählte Stefanie Moshammer aus. Sie bot sich nach einer Wrestling-Veranstaltung im Oktober: „Wolken wie aneinander reibende Körper, erhitzt und erregt, als würden sie in Flammen aufgehen", hinterließen einen bleibenden Eindruck.

(c) Stefanie Moshammer

Yannick Schuette

„Der erste Dip des Jahres 2018", sagt Yannick Schuette, war das für einen seiner Freunde nach einem Fotoshooting im Frühling. Für Schuette brachten die letzten Monate spannende neue Aufgaben: So begann eine enge Zusammenarbeit mit der portugiesischen
„Vogue", die ihn weitgehend frei agieren lässt.

(c) Yannick Schuette

Carolina Frank

Für das „Schaufenster" ist Carolina Frank im Dauereinsatz, diese Aufnahmen aber sind  Vorstudien zu ihrer freien Serie „Vienna Spots". Sie dokumentiert Spuren von Skaterkultur in der Stadt.

(c) Carolina Frank

Anfangs wollte Frank auch Spuren des Skatens am Körper zeigen, verwarf diese Idee aber: „Für das endgültige Thema einer Serie entscheidet man sich oft erst mit der Schlussauswahl."

(c) Carolina Frank

Patricia Weisskirchner

Für visuelles Storytelling steht die Fotoserie, die Patricia Weisskirchner mit der jungen Köchin Milena Broger umsetzt: „Wir wollen Narben als Teil der Geschichte einer Person zeigen."

(c) Patricia Weisskirchner

In Brogers Fall erzählen diese von ihrer Leidenschaft für das ­Kochen. Auch dieses Bild gehört zu dieser Serie.

(c) Patricia Weisskirchner
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Elsa Okazaki

Die Aufnahme entstand im Frühling in Lancaster, eineinhalb Autostunden entfernt von „der Blase Los Angeles", wie Elsa Okazaki sagt. Sie fuhr mit ihrem Mann und den Zwillingstöchtern Mina und Kira dorthin, um den Schauspieler Cory Zacharia zu porträtieren. Der Ort offenbarte sich als krasser Kontrast zur hippen Filmmetropole. Elsa Okazaki war von Lancaster ­beeindruckt, im Guten wie im Schlechten.

(c) Elsa Okazaki

Mario Kiesenhofer

Während seines Atelierstipendiums in New York diesen Sommer entstand dieses Bild von Mario Kiesenhofer. Es zeigt einen Darkroom der Underground-Party NYC Inferno und ist Teil von Kiesenhofers Serie „Indoor". Diese entsteht in verschiedenen Metropolen weltweit und stellt verborgene Räume der queeren Community ins Zentrum.

(c) Mario Kiesenhofer

Stefanie Moshammer

Diese dramatische Ansicht des Himmels über Wien wählte Stefanie Moshammer aus. Sie bot sich nach einer Wrestling-Veranstaltung im Oktober: „Wolken wie aneinander reibende Körper, erhitzt und erregt, als würden sie in Flammen aufgehen", hinterließen einen bleibenden Eindruck.

(c) Stefanie Moshammer

Yannick Schuette

„Der erste Dip des Jahres 2018", sagt Yannick Schuette, war das für einen seiner Freunde nach einem Fotoshooting im Frühling. Für Schuette brachten die letzten Monate spannende neue Aufgaben: So begann eine enge Zusammenarbeit mit der portugiesischen
„Vogue", die ihn weitgehend frei agieren lässt.

(c) Yannick Schuette

Carolina Frank

Für das „Schaufenster" ist Carolina Frank im Dauereinsatz, diese Aufnahmen aber sind  Vorstudien zu ihrer freien Serie „Vienna Spots". Sie dokumentiert Spuren von Skaterkultur in der Stadt.

(c) Carolina Frank

Anfangs wollte Frank auch Spuren des Skatens am Körper zeigen, verwarf diese Idee aber: „Für das endgültige Thema einer Serie entscheidet man sich oft erst mit der Schlussauswahl."

(c) Carolina Frank

Patricia Weisskirchner

Für visuelles Storytelling steht die Fotoserie, die Patricia Weisskirchner mit der jungen Köchin Milena Broger umsetzt: „Wir wollen Narben als Teil der Geschichte einer Person zeigen."

(c) Patricia Weisskirchner

In Brogers Fall erzählen diese von ihrer Leidenschaft für das ­Kochen. Auch dieses Bild gehört zu dieser Serie.

(c) Patricia Weisskirchner
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