Nach der Verurteilung: Wie beginnen Straftäter neu?

Wird jemand aus der Haft entlassen, ist für die Justiz der Fall meist erledigt: Doch für Ex-Häftlinge oder Vorbestrafte fängt danach erst die Arbeit an. Wie gelingt einem Verurteilten ein Neustart im Leben? Ein Gespräch mit Klaus Priechenfried, Leiter der Bewährungshilfe.

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Archivbild – Clemens Fabry / Die Presse

Es passiert rund 31.000 Mal im Jahr: So viele Verurteilungen gab es 2017 – die meisten endeten mit einer bedingten Strafe. Damit hat die Justiz ihr Urteil gesprochen. Für die Verurteilten fängt die Arbeit nach einem (rechtskräftigen) Urteil oder dem Absitzen einer Haftstrafe erst an. Sie sollen wieder in ein geordnetes Leben zurückfinden. Nicht mehr rückfällig werden. Wieder eine konstruktive Rolle in der Gesellschaft übernehmen.

Hilfe bekommen sie dabei vom Verein Neustart, dem die Justiz österreichweit die Aufgabe der Bewährungshilfe übertragen hat. Klaus Priechenfried ist der Leiter von Neustart und ausgebildete Psychoanalytiker. Viele Menschen hat der Mann mit der wohltönenden Stimme schon begleitet: Kleinkriminelle, Gewalttäter, Wirtschaftsverbrecher.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 06.01.2019)

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