Die Ich-Pleite: Die zunehmende Unbewohnbarkeit unseres Planeten

Ob in absehbarer Zeit der Mars besiedelt werden kann?

Während der eine Teil der Menschheit schon bald eine Lösung für die zunehmende Unbewohnbarkeit unseres Planeten gefunden hat, weiß der andere noch nicht einmal, wie er seine schwere Tasche von da bis zum Lieblingscafé befördern soll, ohne nachher Cortisonspritzen bekommen zu müssen. Sicher, die Lösung für das erste Problem ist auch nicht einfach. Aber der Milliardär Elon Musk arbeitet zum Beispiel daran, in absehbarer Zeit den Mars mit einer Million Menschen zu besiedeln. Abgesehen davon, dass es nicht sehr reif wäre, die Erde zuerst mit Müll zuzuschütten und dann abzuhauen, wäre es natürlich eine Möglichkeit. Man müsste sich an den Anblick der roten Wüste gewöhnen und an die Sauerstoffmasken und daran, dass man zu 100 Prozent auf den verrückten Roboter angewiesen ist, der die Energieversorgung regelt, aber sonst sei vieles ähnlich, heißt es. Momentan ist die Reise zum Mars mit zehn Milliarden Dollar pro Person zwar noch ein bisschen teuer, aber in absehbarer Zeit soll es nur mehr 140.000 Dollar kosten. Nur hin natürlich. Aber da bewegen wir uns schon auf einem Niveau, wo man sagen kann: Das könnte ich mir überlegen. Wenn ich alle Taschen- und Rucksackfehlkäufe, zehn Jahre wöchentliche Rückenmassagen, ein paar rückenfreundliche superexklusive Biomatratzen, Pölster und Bürosessel zusammenzähle, könnte ich mir den Mars One Way auch bald leisten. Wenn mir nicht der arme Mars nicht leidtäte. Wenn er könnte, würde er bestimmt das Sonnensystem schleunigst verlassen, bevor wir ankommen. Aber eines muss man schon sagen: Die Taschengewichtsprobleme wäre man dort los. Weil erstens wiegt alles nur mehr ein Drittel, und zweitens gäbe es wahrscheinlich kein Café, für das man extra den Raumanzug anziehen würde.

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