Liu Bolin: Die Kunst des Verschwindens

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Da muss man gleich zweimal hinsehen. Die neuesten Werke des „unsichtbaren Mannes“ Liu Bolin werden in New York im Juni in der Eli Klein Fine Art Gallery ausgestellt.

Hiding in the City - Red No. 2, 2012.(c) Liu Bolin, Courtesy Eli Klein Fine Art
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Die Reihe "Hiding in the City" führt der Künstler diesmal in Peking fort und verschwindet damit hinter Graffitis, Magazinregalen und Statuen.

Hiding in the City - Beijing Graffiti No. 2, 2012.(c) Liu Bolin, Courtesy Eli Klein Fine Art
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Liu Bolin braucht zehn bis 12 Stunden um mittels Bodypainting mit dem Hintergrund zu verschmelzen.

Hiding in the City - Beijing Magazine Rack, 2011.(c) Liu Bolin, Courtesy Eli Klein Fine Art
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Begonnen hat alles 2005, als eine Künstlervereinigung, deren Mitglied Bolin war, zerstört wurde. Stillen Protest im wahrsten Sinne des Wortes zeigt Bolin seitdem mit seiner Arbeit.

Hiding in the City - Bus Stop, 2012.(c) Liu Bolin, Courtesy Eli Klein Fine Art
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Stillstehen hat der Künstler mittlerweile so perfektioniert, dass ihn Passanten nur erkennen, wenn er sich aus dem Bild bewegt.

Hiding in the City - Mobile Phone, 2012.(c) Liu Bolin, Courtesy Eli Klein Fine Art
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Was es bedeutet unsichtbar für die Gesellschaft zu sein, hat Bolin auch erlebt, als er einige Zeit Obdachlos war.

Hiding in the City - Sleeping Lion, 2012.(c) Liu Bolin, Courtesy Eli Klein Fine Art
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Kunstvoll spielt Bolin mit der Angst, in der Masse unterzugehen und durch die sozialen Nöte Chinas und das rapide Wirtschaftswachstum nicht mehr als Individuum erkennbar zu sein.

Hiding in the City - Vegetables, 2011.(c) Liu Bolin, Courtesy Eli Klein Fine Art
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Einige der Bilder kann man sich momentan auch noch in Wien im Photographers Limited Editions am Bauernmarkt 14 ansehen.

Hiding in the City - Family Photo, 2012.(c) Liu Bolin, Courtesy Eli Klein Fine Art
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