Fürs Auge: Bild der Woche

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Ab 16. 11. widmet die Wiener Secession der estnischen Künstlerin Kris Lemsalu eine Einzelausstellung. In ihren eigenen Arbeiten ist Lemsalu oft selbst zu sehen, ebenso wie in den von Maria Ziegelböck fotografierten Motiven des aktuellen Mühlbauer-Lookbooks: Klaus Mühlbauer lud sie ein, Gastkünstlerin dieser Saison zu sein.

(c) Maria Ziegelboeck
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Mass und Ziel. Die Qualität der Manufakturerzeugnisse von Wellendorff ist ganz und gar außergewöhnlich. Liebhaber der Marke schätzen etwa die feine, aus Gold gedrehte Kordel oder die geschmeidig drehbaren Ringe. Am 16. und 17. November gewährt in der Boutique in der Wiener Innenstadt (Graben 14, 1010 Wien) ein Goldschmiedemeister während des Manufakturtags Einblick in diese hohe Handwerkskunst.

Anmeldungen erbeten unter Tel. (01) 532 12 44 oder per E-Mail an: wien@wellendorff.com

(c) Beigestellt
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Das Victoria and Albert Museum eröffnete zuletzt sein neues Photography Centre. Präsentiert werden Beispiele aus allen Abschnitten der Fotografiegeschichte. Für die Eröffnungsausstellung orderte man Auftragsarbeiten von Thomas Ruff. Auch zu sehen: Aufnahmen von Linda McCartney (Bild), eine Schenkung ihres Gatten Paul.

(c) Copyright Paul McCartney/Photographer Linda McCartney
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Fisch. So spielt man Kaufmanns­laden, wenn man ein windgekämmtes Nordseeküstenkind ist: mit seiner eigenen kleinen Fish-&-Chips-Bude samt Eingangstür, Verkaufspult und Markise. Hergestellt wird das Häuschen, in dem sich schon früh das Verkaufstalent erproben lässt, aus alten Werbebannern. Nächtens lässt sich darin auch Spielzeug regensicher verstauen. Entworfen wurde „Frietkot" vom niederländischen Label Humade, spezialisiert auf DIY-Produkte mit Nachhaltigkeitsfokus. humade.nl

(c) Beigestellt
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Bis ins Jahr 1970 reicht der Bildband „Annie Leibovitz: The Early Years" (Taschen Verlag) zurück. Er versammelt Bilder der damals 21-jährigen Fotografin und deckt den Zeitraum bis 1983 ab. Viele ihrer Fotoreportagen sind interessante Zeitdokumente, auch ein prominentes Bodybuilder-Hinterteil mit Österreichbezug ist zu sehen.

(c) Annie Leibovitz
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Webseite. Die Arbeit der deutsch-amerikanischen Textilkünstlerin Anni Albers, einflussreiches Mitglied des Bauhauses, ist derzeit und noch bis Jänner 2019 Gegenstand einer Retrospektive in der Tate Modern in London. Albers revolutionierte Technik und Anmutung dieser Kunstsparte, in die sie als Frau mangels Alternativen anfangs gedrängt wurde. Die Albers-Schau nahm Modedesigner Paul Smith, schon seit Langem bekennender Albers-Fan, zum Anlass, ihr eine ­limitierte Kollektion zu widmen.

(c) Cleo Clover
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In künstliche Paradieswelten entführt das Grazer Künstlerhaus: „Artificial Paradise? Immersion in Raum und Zeit" zeigt Mittel und Wege, in die Untiefen von Bildwelten einzutauchen. Oben: „White Dog" von Olga Fedorova. Bis 29. 11., www.km-k.at

(c) Courtesy Annka Kultys Gallery/London
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Atelierbesuch. Während in dieser Ausgabe anderswo der Unterschied zwischen „Capsule Collection" und „Capsule Wardrobe" erörtert wird, kündigt die österreichische Modemarke Airfield die Lancierung ihrer ersten limitierten Kapselkollektion an. Ab Anfang November sind die mit besonderem Aufwand gefertigten Stücke erhältlich. Die Fertigung erfolgt in den Airfield-Ateliers in Seewalchen, man verarbeitet edlere Materialien wie Kaschmir und Seide, kombiniert mit charakteristischem Jersey.

(c) Beigestellt
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Es handelt sich hierbei nicht um eine Aufnahme der ersten von Menschen erbauten Mondstation, sondern um die Nationalbibliothek in Pristina. Erkundbar vor Ort oder als Teil der Ausstellung „Toward a Concrete Utopia. Architecture in Yugoslavia 1948–1980" im New Yorker Museum of Modern Art. Bis 13. 1. 2019, www.moma.org

(c) Valentin Jeck, commissioned by The Museum of Modern Art, 2016
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Gastauftritt. Seit Mitte der Neunzigerjahre kann die interessierte Öffentlichkeit die „Style-Evolution" von Justin Timberlake mitverfolgen. Mittlerweile ist aus dem Disney-Kid und Boyband-Star ein 37-jähriger Familienvater geworden, der gut und gern als Vorbild für stilvolle Spätmillennials gelten darf. Für Levi’s entwarf der Popstar nun eine aus 20 aktualisierten Klassikern der Denim-Marke bestehende Kollektion mit dem Namen „Fresh Leaves", die ab sofort weltweit erhältlich ist. Via www.levi.com

(c) Beigestellt
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Die Albertina zeigt eine umfassende Auswahl von Bildern der 2009 verstorbenen New Yorker Fotografin Helen Levitt. Seit den 1930er-Jahren fotografierte sie das Treiben in den Straßen ihrer Stadt, manchmal auch Menschen in der U-Bahn. ­Zudem gilt sie als eine der Pionierinnen der New Color Photography. Ab 12.  10.

(c) NY 1973 /Film Documents LLC/Courtesy Galerie Thomas Zander,Köln
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Klar strukturiert. Die niederländische Modefotografin Viviane Sassen ist bekannt für ihr Talent, menschliche Körper, Kleider und architektonische Formen zueinander in Beziehung zu setzen. Die Herbstkollektion des Labels COS fotografierte Sassen im Setting des Kivik Art Centre in Skåne in Südschweden. Dieser 2006 eröffnete Skulpturenpark ist zugleich eine Spielwiese für Architekturfreaks. Highlight ist ein Exemplar von „Venturo", dem 1971 von Matti Suuronen entworfenen Kunststoffpavillon.

(c) Viviane Sassen for COS
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Sie läutet den Anfang vom Ende des Designjahres ein: Die Ausstellung „Designs of the Year" im Design Museum Londons versammelt alles, was in Produktdesign, Mobilität, Architektur, Grafik und Mode bemerkenswert war. So auch die Nike-Dressen des nigerianischen Fußballnationalteams, die ein neues Lebensgefühl ausdrücken sollen. Die Ausstellung ist bis 6. Jänner zu sehen, www.designmuseum.org

 

(c) Beigestellt
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Wohnlich. Wohnzimmerfeeling wollte Stardesignerin India Mahdavi dem Tod’s-Flagshipstore an der ­Sloane Street in London verleihen. Schon seit Jahren seien sie und Tod’s-Chef Diego Della Valle im Gespräch gewesen, vor Kurzem wurde das Projekt fertiggestellt. Mahdavi-Fans ­haben neben dem von ihr gestalteten ­Instagram-Hotspot „The Gallery at Sketch" nun also eine neue Fotosafari-Adresse zu erkunden. Mögliches Souvenir: die von Mahdavi für Tod’s gestalteten „Gommino"-Taschen.

(c) Leandro Farina
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Fokusbezirk Neubau. Die Posamentierer sind lange im sechsten Wiener Bezirk verwurzelt. Vor lauter Samt und Seide wurde ein Grätzel auch „Brillantengrund" genannt. Auch im Hotel am Brillantengrund macht die Vienna Design Week diesmal Station. Wie auch in zahlreichen Betrieben von Neubau. Für das Format „Passionswege" haben sich Laurids Gallée und der Wiener Traditionsbetrieb ­
M. Maurer sprichwörtlich verbandelt.

Ausstellung bis 6. 10. in der Kandlgasse 20.

 

(c) Vanessa Lindenau/Vienna Design Week
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Als Shootingstar der internationalen Fotografieszene gilt die junge Österreicherin Stefanie Moshammer. Von C/O Berlin, dem Fotomuseum der deutschen Hauptstadt, wurde sie 2018 mit dem „Talent Award“ geehrt. Die daraus resultierende Ausstellung „Not Just Your Face Honey“ schließt an diesem Wochenende. co-berlin.org

(c) Stefanie Moshammer
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Querschnitt. Muss man beim Aufschlecken des groß abgebildeten ­Tellers weinen? Von einer überdimensionierten Zwiebel, einem Paradeiser, einer Zitrone und einer (womöglich sogar unterdimensionierten) Wassermelone essen kann man dank des italienischen Malers Pierfrancesco Solimene, der diese gemütserhellende Tellerserie des Sovrappensiero Design Studio namens „Mediterraneo frutta“ gestaltet hat. Außerdem erhältlich, aber nicht im Bild: Orange und Granat­apfel. Über: artemest.com

(c) Beigestellt
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Politische Krisen und Wendepunkte in der Fotografie: Diesem Thema widmet sich die Ausstellung „In the Still of the Night“ im Fotohof Salzburg (noch bis 29. September). In der Serie „Wüstungen“ dokumentieren etwa Anne Heinlein und Göran Gnaudschun deutsche Orte, deren Bewohner umgesiedelt und die „gewüstet“ wurden.

(c) Göran Gnaudschun / Anne Heinlein
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Stimmungsvoll. Seit 2013 entwirft Rani Bageria Mode und hat sich nach und nach einen ausgezeichneten ­Namen in der kleinen Wiener Avant­gardemodeszene gemacht. Besonders geschätzt werden von Freundinnen ihres Labels die auffälligen Schuhe. Eben diese Bageria-Boots stehen nun im Mittelpunkt einer Kooperation mit dem Schweizer Familienunternehmen En Soie: Die 1894 gegründete Modemarke legt das Stiefelmodell in drei Samtvarianten auf, ab Oktober via www.ensoie.com

(c) Beigestellt
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Aus allerlei Bildmaterial-Versatzstücken hat die Schweizer Künstlerin Klaudia Schifferle ihre zwischen 2011 und 2016 entstandenen „152 Paperdolls“ ­zusammengesetzt; die meisten von ihnen sind auf eine verschrobene Weise chic. Versammelt sind sie nun im Bildband gleichen Titels, erschienen in der Edition Patrick Frey

(c) Edition Patrick Frey, 2018 / ProLitteris
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An der Südbahn. Ob Alessandro Michele wohl bei einer Zugfahrt von Wien nach Italien auf den Semmering, das Südbahnhotel und das Kurhaus aufmerksam wurde? Jedenfalls ließ der Gucci-Kreativchef seine Herbstkampagne vor den Toren Wiens fotografieren und inszenierte die phasenweise beinah „kostümige“ Kollektion im (noch verschneiten) alpinen Setting. Da Michele kein Freund des Minimalismus ist, wurden die Räume, in denen man fotografierte, mit unzähligen Deko-Objekten verschönert.

(c) Beigestellt
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Von a bis z. Seit 2001 gilt die Kreativschmiede M/M Paris als ausgezeichnete Adresse für Alphabetgestaltung. Auch Madonna turnte dereinst auf Anweisung des Designerduos Mathias Augustyniak und Michael Amzalag in Buchstabenposen für ihr „American Life“-Albumbooklet. Im Frühling gestalteten sie 26 Letter-Illustrationen für Miuccia Pradas Zweitlinie Miu Miu, die diese nun in einer Kapselkollektion aufgreift. Im Mittelpunkt stehen hier wenig überraschend die Buchstaben M, I und U.

(c) Beigestellt
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Das Gefühl von Sommerfrische und weitem Wasser weht einem förmlich entgegen beim Umblättern der Seiten von Armin Walchers opulentem Bildband „Zeit-los in Bewegung. Im Ausseerland“ (Benevento). In 30 Porträts, flankiert von schönen Landschaftsaufnahmen, zeichnet der Fotograf ein Bild von seinem Heimatland.

(c) Armin Walcher
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Zünftig. Zwei Haupt-, zwei Zwischen-, zwei Haute-Couture-Kollektionen: Das lastet einen nimmermüden Designer wie Karl Lagerfeld ­natürlich nicht aus, weshalb von ­Chanel nun auch eine „Coco Neige“- und „Coco Beach“-Kollektion lanciert ­werden. Ab August denkt in der Mode ­natürlich niemand mehr an den Strand, darum kommt demnächst die Schneemode in die Boutiquen – mit alpinen Zitaten, wie in diesem Look. Vorgeführt übrigens vom neuen ­Chanel-Testimonial Margot Robbie.

(c) Karl Lagerfeld
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Er gilt als Vorläufer der Selfie-Fotografie: Jean Pigozzi, Sohn des Gründers der Automarke Simca, fotografiert sich seit den Siebzigerjahren mit Celebritys. In der Villa der Familie am Cap d’Antibes steigen seit vielen Jahren legendäre Sommerpartys. Pigozzis Fotos sind nun in der Galerie Immagis in München zu sehen, www.immagis.com

(c) Jean Pigozzi
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Schwimm-Shopping. Es muss nicht immer der Chanel-Pop-up-Store in Saint-Tropez sein (wobei  .  .  .). Modeaffine Badenixen werden auch in Bad Vöslau auf der Suche nach limitierten Kollektionsteilen fündig: Die „Thermalbad Vöslau Kollektion“ des Sommers 2018 entwarf die in Wien ansässige, auf feine Loungewear spezialisierte Designerin Praline Le Moult. Die gestreifte leichte Baumwolljacke etwa macht sich beim Streifen durch den Kabanenwald ebenso gut wie an Deck einer mediterranen Jacht.

(c) Beigestellt
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Einen Roadtrip der besonderen Art offeriert die erweiterte Neuauflage des erstmals vor 40 Jahren erschienenen Bildbands „California Crazy“. Kulturanthropologe Jim Heimann präsentiert auffällige Beispiele der „roadside architecture“ an der Westküste und macht Lust auf die nächste kunterbunte USA-Reise (Taschen-Verlag).

(c) Jim Heimann Collection/Taschen
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Wahres „Eye Candy“ für alle Berlin-Besucher und -Liebhaber ist die Ausstellung „Made in Berlin“: Modefotografien mit Ortsbezug von H. C. Gundlach (Foto oben: „Après-Ski auf der Avus“, 1956), Andreas Bitesnich, Ellen von Unwerth, Anton Corbijn und anderen gibt es zu sehen. Bis 25. August in der Galerie Camera Work Berlin.

(c) F. C. Gundlach/Courtesy Camera Work
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Adolf Loos galt als ausgesprochener Fotografieskeptiker. Martin Gerlach jun. stellte sich also keine einfache Aufgabe, als er Bauten des Architekten für eine Monografie ablichten sollte. Wie er vorging, um Loos’ komplexe Raumpläne zu visualisieren, zeigt eine Ausstellung des Photoinstituts Bonartes noch bis 10. 8., www.bonartes.org

(c) Albertina Wien
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Eine Retrospektive widmet WestLicht in Wien ab 29. Mai dem Schaffen von Vivian Maier: Das Werk der Street-Fotografin wurde 2009 von einem Sammler zufällig bei einer Zwangsauktion entdeckt. Maier, die im selben Jahr verstorben ist, hat ihren Ruhm nicht mehr erlebt. Parallel zeigt WestLicht neue Arbeiten von Stefanie Moshammer.

(c) Vivian Maier/©Estate of Vivian Maier, Courtesy of Maloof Collection and Howard Greenberg Gallery, NY
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Es ist vielleicht nicht die naheliegendste Kombination, aber das Thema „Food in ­Vogue“ wurde auf den Seiten des wichtigsten Modemagazins der Welt doch so umfangreich behandelt, dass es nun einen schönen Bildband (Abrams Books) füllt. Irving Penn ist mit seinen „Aphrodisiacs“ (1998) ja schon recht nah an der Luxuswelt.

(c) The Irving Penn Foundation
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Der beinahe wissenschaftlich genauen Fotografie von Jochen Lempert (Jahrgang 1958 und studierter Biologe) widmet das Kunsthaus Wien derzeit eine Ausstellung. Lempert untersucht und dokumentiert, verleiht dabei den abgelichteten Naturwesen einen poetischen und, ja, durchaus schmückenden Charakter. Bis 10. Juni.

(c) Jochen Lempert, Bildrecht 2018 / courtesy BQ Berlin, Projecte SD Barcelona
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Dem städtischen Lebensraum als einem vielschichtigen Ganzen widmet das Museum Moderner Kunst Kärnten derzeit die Ausstellung „In die Stadt“. Porträtiert wird nicht eine konkrete Metropole, vielmehr zeigt man ein facettenreiches Panorama. Im Bild: „Huangpu X Shanghai“ von Gisela Erlacher. Bis 20.  5., www.mmkk.at

(c) Gisela Erlacher
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Wer zu Hühnern ein differenzierteres Verhältnis pflegt, als sie bloß im nächsten Suppentopf schwimmen zu sehen, wird sich über das Buch „Literarische Hühner“ (Elisabeth Sandmann Verlag) freuen. Fotografin Beth Moon lichtete originelles Federvieh ab und, noch origineller, stellt den Fotos Texte der Weltliteratur gegenüber.

 

(c) Beth Moon/Sandmann Verlag
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Das äußere Erscheinungsbild des Menschen – bis hin zu Haut und Haar – als eine kulturell wandelbare Erscheinung: Diesem Thema widmet das Wien-Museum die aussagekräftig betitelte Ausstellung „Mit Haut und Haar“ ab 19. April. In vier Kapiteln werden signifikante Aspekte beleuchtet, zu sehen gibt es etwa 500 Exponate.

(c) Wien Museum/Birgit u. Peter Kainz
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Künstlerische Positionen, die die Figur der Hexe aus queer-feministischer Perspektive reflektieren, versammelt die Gruppenausstellung "Magic Circle" im Kunstraum Niederösterreich. Kuratiert wurde sie von Katharina Brandl und Daniela Brugger. Auch zu sehen: "Working Girl" von Johanna Braun. Bis 15. Mai, www.kunstraum.net

Johanna Braun
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Wie schön sich Wim Wenders ausdrückt: "Eine Wolke will sofort eine Antwort haben." Darum hat der Regisseur den Himmel auch stets nur mit Polaroidkamera fotografiert und neuerdings mit dem Smartphone. Versammelt sind Wenders Schnappschüsse aus drei Jahrzehnten in "Sofortbilder".

Schirmer/Mosel Verlag
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Aus der "So hätts gehen können"-Rubrik der (Bau-)Geschichte: 1937 zeigte die Zeitschrift "L'Informateur" diesen Entwurf für einen Bibliotheksneubau in Wien. Gestalt angenommen hat er freilich nicht, zu sehen ist das Kuriosum neben vielen anderen Exponaten in der ÖNB-Jubiläumsausstellung "Schatzkammer des Wissens".

Zentralbibliothek
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Als „Ein-Mann-Manufaktur“ wird der in Lugano lebende Fotograf – oder treffender: Bildermacher – Christian Tagliavini in einem Text beschrieben. Und das trifft seinen Ansatz ausgezeichnet, denn Tagliavini fotografiert nicht nur, er gestaltet auch Kostüme, Dekor, baut ganze Bilderwelten. Noch bis 17. März widmet ihm Camera Work in Berlin eine Ausstellung, ein Bildband erschien im Verlag TeNeues.

(c) Tavagliani/teNeues
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Chefsache. Keinen Director‘s Cut zwar, aber immerhin einen sogenannten Director‘s Choice zeigt die Wiener Albertina ab 7. März: Direktor Klaus Albrecht Schröder traf die Auswahl seiner persönlichen Lieblingsstücke aus der Fotosammlung des Museums (im Bild: „Taxi“ von Saul Leiter). www.albertina.at

(c) Saul Leitner/Albertina
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Dinge, die berühren. Ein ebenso kurioses wie einfühlsames Buch haben Peter Coeln und Tarek Leitner mit „Hilde & Gretl“ (Brandstätter Verlag) vorgelegt. Mit Fotografien und Fundstücken wird die Lebensgeschichte der beiden Cousinen, denen ein später von Peter Coeln gekauftes Haus gehört hatte, nacherzählt. Was im Lauf zweier Leben an Dingen zusammenkommt, ist wunderbar berührend!

(c) Brandstätter Verlag
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Land und Leute. Seit 2009 stattet der ukrainische Fotograf Anatoliy Babiychuk dem Ort Horaivka alljährlich einen Besuch ab. Die Bilder, die im Lauf der Jahre entstanden sind, sind nun in dem Band „Horaivka“ (Fotohof-Edition) erschienen.

(c) Anatoliy Babiychuk
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Naturfantasien.

Noch bis 18. 2. ist im Kunsthaus Wien die Ausstellung „Visions of Nature“ zu sehen. Manchmal, wie in den Arbeiten von Vanja Bucan, muss man zweimal hinsehen, um das Miteinander von Mensch und Natur zu ergründen.

(c) Vanja Bucan
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Team Moma.

Zuletzt war Maurizio Cattelan als Schöpfer der goldenen Toilette, die das Guggenheim Präsident Trump angeboten hat, im Gespräch. Mit Seletti schuf er zudem eine Kollektion witziger Schals für eingefleischte Kunstfans.

(c) MuseumsLeague/courtesy by Pierpaolo Ferrari
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Schlussverkauf.

In einen Modeladen verwandelt die Künstlerin Ines Doujak den großen Saal des Linzer Lentos-Museums ab 2. Februar und zeigt in acht ­verschiedenen Pop-up-Stores ihre Eigenkreationen. Details auf: www.lentos.at

(c) Beigestellt
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Augenfällig.

Die „Fashion Eye“-Buchreihe von Louis Vuitton versammelt Städteporträts berühmter Fotografen. Zu den letzten Neuzugängen zählt „New York“ mit Aufnahmen von Saul Leiter, der eng mit der Stadt assoziiert wird.

(c) Beigestellt
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Im Detail.

Dass auf der Coca-Cola-Flasche von Santa Claus hier statt der Marke „Capitalism“ steht, ist charakteristisch für die Arbeit von Deborah Sengl: Der Störeffekt sitzt im Detail. Ein soeben im Verlag für moderne Kunst erschienenes Künstlerbuch versammelt einen Querschnitt von Sengls Werkserien, die seit 2009 entstanden sind: besinnliche Lesestunden garantiert!

(c) Beigestellt
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Museumsreif.

Bis 16. Dezember waren in der Galerie Ostlicht Fotografien von Elizaveta Porodina zu sehen. Die, man kann es nicht anders sagen, Bildkünstlerin inszeniert auch für das "Schaufenster" mit großem Feingefühl Modewelten.

(c) Elizaveta Porodina
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Ruhe bitte.

Die Stille hat viele Gesichter. In verlassenen Bauten ein unheimliches, in abgelegenen Landstrichen ein in sich ruhendes. Fotografin Gabriela Torres Ruiz stellt diese beiden in packenden Diptychen gegenüber (Hatje Cantz, „Silence“).

(c) Gabriela Torres Ruiz Berlin
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WELTALLENDEGOTT.

Hier war er kein Weltstar, vielmehr ein Kartograph fremder Geisteszustände: David Bowie besuchte 1994 das Klinikum Gugging. Christine de Grancy hat den Tag fotografisch dokumentiert.

(c) Christine de Grancy, Courtesy Galerie Crone, Berlin Wien
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Landmark.

Was die Pyramide von Ieoh Ming Pei für den
Louvre in Paris, ist die flache Kuppel aus 8000 überlappend angeordneten Sternen von Jean Nouvel für den Louvre Abu Dhabi, der soeben eröffnet hat.

(c) Mohamed Somji
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Soziotop.

Leopold Hawelka, einen Teller auf einem Finger balancierend, Stefanie Sargnagel, Joachim Meyerhoff: Porträts aus dem Kaffeehaus enthält das Buch „Im Kaffeehaus. Gespräche. Fotografien“ von Sepp Dreissinger (Album).

(c) Sepp Dreissinger
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Schmuck.

Eine Seeanemone? Eine exotische Frucht? Die Galerie Moha zeigt bei den Wiener Schmucktagen 2017 Arbeiten von Sam Tho Duong. Hier: Detail eines Colliers mit Süßwasserreiskornperlen. Programm: wienerschmucktage.at

(c) David Peters/courtesy Galerie Moha
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Flechtwerk.

„Mann des Gewebes“ nannte ihn die „FAZ“: Dem deutschen Künstler Thomas Bayrle, einem gelernten Weber und Druckgrafiker, widmet das MAK die Ausstellung „Wenn etwas zu lang ist – mach es länger“.

(c) Beigestellt
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Chronist Afrikas.

Er war einer der Großen der afrikanischen Fotografie und Chronist des Lebens der 1960er: Malick Sidibé, 1936 in Mali geboren, 2016 gestorben. Die Fondation Cartier zeigt die Solo-Schau „Mali Twist“.

(c) Beigestellt
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Stufenweise.

Die funktionierende soziale Durchmischung in Alt-Erlaa ist auch im Ausland bekannt. Die Ausstellung „Das Terrassenhaus. Ein Wiener Fetisch?“ im Architekturzentrum Wien beleuchtet dieses und andere Bauphänomene.

(c) Margherita Spiluttini/Architekturzentrum Wien
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Botanik-Beautys.

„Den Kräutern zuhören“ wollte Kochbuchdesignerin Caz Hildebrand für ihr außergewöhnliches Buch „Herbarium“ (Dumont). Ihre Grafiken sind gleichsam deren Essenz. Etwa von Epazote, aztekisch für „Stinktierschweiß“.

(c) Beigestellt
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Unorte.

„Erforschung der sozialen Oberfläche Deutschlands“ sagt Peter Bialobrzeski über seine Serie „Die zweite Heimat“. Seine Aufnahmen von Orten und Unorten: bis Jänner im Haus der Photographie der Deichtorhallen Hamburg.

(c) Peter Bialobrzeski/www.deichtorhallen.de
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Pop-Art-geprägt.

Eine „bekannte Unbekannte“ sei sie, die in Kärnten geborene Kiki Kogelnik, heißt es im Band „Inner Life“ (Hatje Cantz). Darin kommt unter anderem das frauenpolitische Engagement der Künstlerin zur Sprache.

 

(c) Kiki Kogelnik Foundation
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Ein Hundeleben.

Auf dem Absprung oder zwischen zwei Stühlen? Die Weimaraner des Fotografen William Wegman haben es zu einiger Berühmtheit gebracht. Über 300 Bilder finden sich nun im Buch „Menschen wie wir“ (Schirmer/Mosel).

(c) William Wegman
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Tracht und Kontur.

Leerstellen und haptische Präsenz, also die Anfassbarkeit getragener Dirndlstoffe: Das sind zentrale Gegensätze in den Bildern von Gabriele Schöne.

(c) Beigestellt
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Mondän.

Dieses Treiben rund um eine Aufführung der Meistersinger wurde vor 79 Jahren aufgenommen, 1938. Gut erkennbar vor allem die damalige Damenfrisurenmode: mondäne gelegte Wellen.

(c) Rene Fosshag/Ullstein Bild/picturedesk.com
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Freie Wildbahn.

Ein Faible für nostalgisches Reisen hat der Künstler Christian Watson. Er ist einer der Protagonisten des Buchs „Wildside“, das internationale Pilzsammler, Waldseesurfer und Jägerinnen vorstellt (erschienen bei Gestalten).

(c) Christian Watson aus Wildside/Gestalten 2016
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Winzig.

Kletterer erklimmen die schwindelnden Höhen eines Keksstapels, Quad-Fahrer durchpflügen einen Kürbis-Pie, eine Familie schlägt in einem Stanitzel ihr Lager auf: Christopher Boffoli und seine Lebensmittelwelten. bigappetites.net

(c) Christopher Boffoli
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Naheverhältnis.

Er war fast sechzig Jahre lang bei der legendären Fotoagentur Magnum, die heuer übrigens 70 wird: Bruce Davidson.

(c) Beigestellt
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Illusion.

Ein Eis ist essbar, eines nicht. Ein Paradeiser lässt sich zerquetschen, einer bleibt heil – wenn der Illusionist Howard Lee am Werk ist. Seine hyperrealistischen Zeichnungen im Reitraffer: auf youtube.com/user/howardgleecom

(c) Howard Lee
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Selbst. Wer bin ich? Wer bist du?

Eine Frage mit andauernder Aktualität, angesichts unzähliger „kuratierter“ Selbstbildnisse im Netz. „Wer bist du? Porträts aus 200 Jahren“.

(c) Beigestellt
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Epoche

Im Ring mit Lagerfeld: Das Penthouse des Modedesigners glich in den 1980ern einem Showroom des legendären Designkollektivs Memphis. Im Wohnzimmer: der „Party Ring“ von Masanori Umeda. Aus: „Inside Utopia“, Gestalten.

 

 

(c) beigestellt
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Zufall.

Sein Leben sei bestimmt von Zufällen und Umständen, die er nicht kontrollieren könne, sagt der Künstler Wolfgang Tillmans. Zufallsfliege auf Krustentier: „astro crusto“ (2012).

(c) Wolfgang Tilmans
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Spektrum.

Der südafrikanische Künstler Kurt Pio zeigt, welch grafische Komplexität das organische Material Kohlenstoff haben kann: Wenn es, wie auch in diesem Schmuckspecial zu sehen, als geschliffener Diamant Licht reflektiert.

(c) Kurt Pio
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Wau-Faktor.

Sie sind unverbesserliche Optimisten, sind stur und komisch, und wo ein unter dem Esstisch liegender Hund seine Augenbraue hochzieht, hat George Clooney ausgedient. Bild aus: „Hunde in der Kunst“ (Dumont).

(c) Beigestellt
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Entrückt.

Sich auf Knopfdruck amüsieren zu müssen lehnt Stefano Cerio ab. Er entrückt auf seinen Fotos Freizeiteinrichtungen wie Erlebnisbäder oder Funparks. Für sein neues Buch war er bei Nacht unterwegs. („Night Games“, Hatje Cantz).

(c) Stefano Cerio
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Lebensfreude.

Um die „Topografie der barocken Tafel“ ging es dem Designer Sebastian Menschhorn bei seiner Intervention in den Kaiserzimmern des Stifts Klosterneuburg. Die Zuckerarchitektur etwa besteht aus 731 Einzelteilen.

(C) Beigestellt
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Neuer Blick.

Mohnkörner werden zu Barthaaren, Büroklammern zu Liegestühlen, Papierscheren zu koketten Damenbeinen: Christoph Niemann baut Alltagsdinge auf verblüffene Art in Illustrationen ein (aus: „Sunday Sketching“, Knesebeck).

(c) Christoph Niemann
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Kunst-Sprache.

Das Wechselspiel von Wort- und bildender Kunst steht im Mittelpunkt der Schau „Mehr als nur Worte [Über das Poetische]“ – ab 8. März in der Kunsthalle Wien. Hier: ein Bild von João Maria Gusmão und Pedro Paiva.

(c) João Maria Gusmão & Pedro Paiva
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Stadt in Infrarot.

Nicht die Oscar-Stadt Los Angeles, sondern die Ostküstenmetropole New York zeigt Paolo Pettigiani in seinen Fotos: „Infrared NYC“ entstand im Sommer 2016 und ist derzeit bei Lumas in Wien und Salzburg zu sehen.

(c) Paolo Pettigiani
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Der Oh!-Effekt.

Ein Termin zum Vormerken für Mode-Kunst-Cross-over-Fans: Jakob Lena Knebl durfte im Mumok zwei Ebenen gestalten. Knebls Installationen werden in einen Dialog mit den vorhandenen Exponaten treten. Ab 17. März.

(c) Beigestellt
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Pink Flamingo.

Nur selten werden Studioarbeiten des auf Interventionen im öffentlichen Raum spezialisierten Künstlertrios Steinbrener/Dempf & Huber ausgestellt. Ab 22. Februar zeigt der Stadtraum der Sammlung Friedrichshof in der Schleifmühlgasse eine Auswahl ihrer „Handarbeiten“.

(c) Steinbrener/Dempf & Huber
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Spiegelkabinett.

Recht frisch war es zwar im Grand Palais, doch den meisten war im edlen Rue-Cambon-Nachbau von Chanel für die Präsentation der Haute Couture ohnehin warm ums Herz.

(c) Olivier Saillant
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Schaumschläger.

Für großartig aberwitziges Theater steht der Name der jungen Autorin Miroslava Svolikova: Ihr neuestes Stück, „Diese Mauer fasst sich selbst zusammen und der Stern hat gesprochen, der Stern hat auch etwas gesagt“ (puh!), ist ab Ende Februar wieder im Schauspielhaus Wien zu sehen.

(c) Beigestellt
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Ausgezeichnet.

Der in Nordirland geborenen Künstlerin Cathy Wilkes wurde der 2017 erstmals vergebene Preis der Maria-Lassnig-Stiftung zugedacht. Dotiert ist der Preis mit 50.000 Euro und einer Einzelausstellung im MoMA PS1.

(c) Robert Haider/Lentos/Courtesy Cathy Wilkes & The Modern Institute/Toby Webster Ltd, Glasgow
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"Der Blick auf zwei Welten".

So der Titel der Robert-Haas-Retrospektive, die weiterhin im Wien-Museum zu sehen ist. Man dokumentiert das Schaffen des großen Fotografen, der 1938 aus Wien emigrierte und 1997 verstarb.

(c) Robert-Haas/Wien-Museum
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Ruhepause.

Der in Los Angeles lebende Fotograf Gerd Ludwig hat über Jahre Autos im Ruhezustand abgelichtet: Sein Bildband „Sleeping Cars“ hat etwas winterschläfrig Tröstliches und erscheint in der Edition Lammerhuber (99 Euro).

(c) Gerd Ludwig
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Foto-Wohltaten.

Zum vieten Mal bieten Fotografen – darunter Stefanie Moshammer, Bild unten – im Hotel am Brillantengrund (Bandgasse 4, 1070) derzeit Arbeiten zum Verkauf an. Der Erlös wird einem wohltätigen Zweck zugeführt.

(c) Stefanie Moshammer
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Pyjamaparty.

Vor wenigen Tagen feierte sie den 85. Geburtstag ihrer Großmutter Rosita, nun bringt Missoni-Erbin Margherita eine exklusiv für Yoox entwickelte Pyjamakollektion für Kinder heraus: „Mummy and me“, ab sofort auf Yoox.com.

(c) Beigestellt
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Gutes Auge.

Eine Auswahl aus Elton Johns ausgezeichneter Sammlung mit Fokus auf Fotografie der Moderne zeigt noch bis Mai nächsten Jahres die Tate Modern in London. Zu sehen sind auch die „Glass Tears“ von Man Ray, entstanden 1932.

(c) Man Ray/Tate Modern
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Tropicália.

Über die Eignung einer tropischen Motivik für die Darstellung und Thematisierung von Protestkultur reflektieren jene künstlerischen Positionen, die Galeristin Nathalie Halgand in der Gruppenschau „Tropical Punch“ versammelt (bis 21. 1. 2017). Unten: „American Reflexxx“ von Signe Pierce und Alli Coates.

(c) Nathalie Halgand Galerie
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Detailverliebt.

Zum Ausklang der Wiener Schmucktage steht am 11. 11. ein Höhepunkt in der Gemäldegalerie der Akademie der bildenden Künste an: Um 16.30 und 18.30 Uhr begibt sich Elsi Graf auf die Suche nach kostbaren Juwelen in Altmeistergemälden der Galerie. Anmeldung via anmeldung@wienerschmucktage.at

(c) Gemäldegalerie der Akademie der bild. Künste
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Wonnig wohnen.

Als „Wiens unbekanntes Juwel“ preist das Architekturzentrum Wien die Anfang der 1970er-Jahren entstandene Wohnung Klobučar an. Von Christoph Panzer aufgenommene Bilder stehen im Mittelpunkt einer Fotoausstellung. Ab 11. November, weitere Informationen auf www.azw.at

 

(c) Beigestellt
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Ohne Titel.

Schon als Teenager begann der 1965 geborene Norweger Morten Andersen Stadtleben und Straßenszenen zu fotografieren. Der Fotohof Salzburg zeigt noch bis 19. 11. die Ausstellung „Untitled Cities“. www.fotohof.at

(c) Morten Andersen/Fotohof
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Jugendstil in Holz.

Mit 100 herausragenden Farbholzschnitten aus der eigenen Sammlung stellt die Albertina einen konkreten Aspekt des Wiener Jugendstils in den Mittelpunkt der Schau „Der Farbholzschnitt in Wien um 1900“. Unten: „November“ von Koloman Moser aus dem Jahr 1902.

(c) Albertina, Wien