Meghan Markle war Model bei "Deal or No Deal"

Die US-Schauspielerin Meghan Markle, die im Mai Prinz Harry heiraten wird, verdiente sich vor dem Durchbruch ihr Geld mit Gameshow-Auftritten. Später habe sie sich "stark" genug gefühlt, um "überflüssige" Erotikszenen abzulehnen.

Screenshot aus "Deal or No Deal": Meghan Markle als "Briefcase Girl"
Screenshot aus "Deal or No Deal": Meghan Markle als "Briefcase Girl"
Screenshot aus "Deal or No Deal": Meghan Markle als "Briefcase Girl" – Vimeo/Game Show Network

Meghan Markle, US-amerikanische Schauspielerin und Verlobte des britischen Prinzen Harry, verdiente sich ihr Geld früher auch in US-Fernsehshows - als Model in der berüchtigten Sendung "Deal or No Deal".

Die heute 36-Jährige nahm vor vielen Jahren den Job als "Briefcase Girl" an - als "Mädchen mit der Aktentasche", das mit vielen anderen jungen Frauen in hohen Schuhen und kurzen Kleidern durchgehend in der Sendung posieren muss, bis jemand anruft und das "Mädchen" wählt. Daraufhin öffnet es den Koffer und enthüllt einen Gewinn (oder keinen Gewinn).

Sie habe damals kein Geld gehabt, erzählte Markle einmal über ihre Entscheidung, in der Sendung zu arbeiten. Später wurde sie als Darstellerin in der US-Fernsehserie "Suits" bekannt. Seit 2011 spielte sie dort die Rolle der "Rachel Zane", ihr Engagement beendete sie im Herbst 2017, um nach England zu ziehen und ihren Partner zu heiraten.

Meghan Markle as Case Model on Deal or No Deal from Game Show Network on Vimeo.

Markle ist heute als Frauenrechtsaktivistin und Feministin bekannt. Dass sie nicht mehr viele Auftritte in knappen Kleidern absolvieren würde, um für eine Erotikszene zu sorgen, machte sie auch den Drehbuchautoren und Regisseuren bei "Suits" klar: "Jede Szene begann mit: 'Rachel kommt in den Raum, nur mit einem Handtuch bedeckt'", erzählte Markle einmal bei einem Auftritt. "Und ich dachte mir: Nein, ich mache das nicht mehr." Sie habe zum Telefon gegriffen: "Ich habe den Autor angerufen und gesagt: 'Das ist einfach nicht notwendig'." Die Szene sei so häufig im Skript vorgekommen, dass sie das Gefühl gehabt habe, ihr Nein gut agumentieren zu können, meinte Markle.

Hochzeitseinladungen statt Schauspielerei

Allerdings arbeitete Markle auch abseits des Showgeschäfts, um Geld zu verdienen - etwa als Kalligraphin. So soll sie etwa die Hochzeitseinladungen von US-Popstar Robin Thicke handschriftlich gestaltet haben.

Und auch, als sie schon finanziell weitaus abgesicherter war, blieb Markle ihr Geschäftssinn erhalten: Kanadische Modeketten brachten Kollektionen mit ihr heraus, auf ihrem Lifestyle-Blog "The Tig" (benannt nach einer falschen Aussprache von Markles Lieblingsrotwein Tignanello) - der seit einem dreiviertel Jahr stillgelegt ist - empfahl sie Geschenke und Kosmetik.

Stilkritik: Herzogin Meghans Kleiderwahl

(Red.)

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