Schön schwanger

Herzogin Meghans Umstandsmode

Das Versteckspiel hat ein Ende – auch in modischer Hinsicht. Diese Outfits begleiten Herzogin Meghan durch ihre erste Schwangerschaft. Mit Inspirationen von Schwägerin Catherine.

„Schau mir in die Augen, Kleines!“ - oder im Fall von Meghan und ihrer Ankunft in Casablanca, „Schau mir auf die Kleidung, Welt“, denn nach ihrer heftig kritisierten Luxus-Babyparty in New York, durfte man gespannt sein, wie sich die Herzogin in Marokko präsentiert. Anscheinend ließ sie die mediale Kritik an ihrem Luxus-Trip kalt, denn dem Flieger entstieg sie in einer maßgeschneiderten Valentino-Robe in der Nationalfarbe ihres Gastlandes. Nicht minder kostspielig ihre Accessoires: „V-Ring Leather Crossbody“-Tasche ebenfalls von Valentino (etwa 1900 Euro), „Dioressence“-Pumps von Christian Dior (etwa 590 Euro), Handschuhe (550 Euro) von Gianvito Rossi, sowie Diamant-Ohrstecker von Natalie Marie um etwa 1700 Euro. Es soll übrigens ihre letzte offizielle Auslandsreise sein, ehe im Frühjahr ihr erstes gemeinsames Kind auf die Welt kommt.

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Hand aufs Herz Meghan, es muss nicht immer extravagant sein. Dass die Herzogin auch "casual" kann, beweist sie bei ihrem ersten offiziellen Termin am Sonntag im Ort Asni im Atlasgebirge, wo sich Meghan und Harry über die Bildung von Mädchen in ländlichen Gemeinden informierten. Bequem in dunklen Röhrenjeans von Hatch, einem kragenlosen Oversize-"Simpson"-Blazer von Alicia & Olivia, "Starling"-Slippern von Birdie und einem dunklen Top hatte Meghan gut lachen - und Harry gleich mit (Jaja, "Happy wife, happy life"...). Obenrum schützte eine Sonnenbrille von Illesteva (Modell „York“) die Augen. Die "Feather Kiss"-Ohrstecker von Boh Runga waren übrigens ein Geschenk der neuseeländischen Premierministerin Jacinda Ardern.

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Ein etwas Dauerhafteres Mitbringsel ihrer Marokko-Reise dürfte das Henna-Tattoo auf ihrer linken Hand sein. Es ist ein alter Brauch in Nordafrika, die Hand einer Schwangeren zu verzieren. Damit soll dem ungeborenen Kind alles Gute für die Zukunft gewünscht werden. Später am Tag wünschte sich Meghan dann selbst noch einen Outfit-Wechsel und schlüpfte in eine luftige „Babaton Roland“-Bluse von Aritzia und „Carolyne  70“-Pumps mit Polka Dots von Manolo Blahnik.

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Wenn der britische Botschafter von Marokko zu einem Empfang in Rabat lädt, lassen sich auch die Royals nicht lange bitten - und Meghan schon gar nicht. Ein All-Over-Look von Dior durfte es diesmal für die schwangere Herzogin sein. Ein cremefarbenes Kaftan-Kleid verhüllte ihre mittlerweile beachtliche Babykugel. Die Tasche trägt den klangvollen Namen „Embellished Pochette Clutch with Bee“. Goldrichtig lag sie mit der Wahl ihres Schuhwerks, den „D-Moi Lamé Lambskin High-Heeled“-Pumps. Glitzer an den Ohren brachten die „Snowflake Snowstorm“-Ohrringe von Birks.

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Beim Besuch des königlichen marokkanischen Reitsportverbandes wirft das royale Paar ein Blick auf die Pferde – und wir auf ihr Outfit. Leger in dunkler Hose, gestreiftem Oberteil und grüner "Field Mechanic"-Jacke von J Crew (längst ausverkauft) streifen Harry und Meghan Hand in Hand über den Hof. Da wiehern auch die die Pferde vor lauter Harmonie. Ein Ausritt ist übrigens nicht geplant, wär auch irgendwie schade in ihren Stuart Weitzman-"Brooks"-Ankle Boots. Schmuck sind auch ihre Ohrstecker von Ecksand.

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„Hoch die Hände, die Reise (die letzte offizielle vor der Geburt) geht zu Ende“: Beschwingt in einem luftigen Faltenkleid von Givenchy ging es für die hochschwangere Meghan zum Abschluss der Marokko-Reise in die Andalusischen Gärten von Rabat. Mit dem weißen „Babaton Keith“-Blazer von Aritzia hat Meghan hoffentlich nicht vor zu gärtnern. Ohnehin stand traditionelles marokkanisches Handwerk und Kunst im Mittelpunkt des Besuches. Eine erneute Punktladung gab es für Meghan in ihren Manolo-Blahnik-Pumps mit samtigen Polka Dots. Funkelndes Gehänge bimmelte in Form der Onde Gourmette-Ohrringe von Gas Bijoux von ihren Ohren, die dank Pferdeschwanz gut sichtbar waren.

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Royales Blau für einen wahrlich royalen Besuch: Zum Abschluss ihrer Reise statten Harry und Meghan König Mohammed VI einen Besuch ab. Das Maxi-Kleid mit floralen Ornamenten stammt aus der Herbst-/Winterkollektion von Carolina Herrera und wurde für die schwangere Herzogin etwas angepasst. Die Dior-Tasche und die Gianvito Rossi-Pumps von Tag eins führt sie zum Abschluss ihrer Reise noch einmal aus. Das größte Highlight an ihrem Look ist auch das kleinste: Die „Galanterie de Cartier“-Ohrringe durften zuletzt bei ihrer Hochzeit an die frische Luft.

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Die wohl größte Schneekugel, die Großbritannien je gesehen hat: Zu einer Galaveranstaltung des Theaterdramas "The Wider Earth" im History Museum in London erschien die hochschwangere Herzogin in einem weißen, hautengen (ja, wir können sogar den Bauchnabel erkennen) Rollkragenkleid von Calvin Klein. Die restliche Kleiderwahl ist altbewährt: Der Amanda Wakeley-Mantel wärmte bereits im März letzten Jahres die royale Haut, damals ging er ohne XXL-Babybauch allerdings noch zu.

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Bei der Wahl der Accessoires scheint sich eine olivfarbene Phase anzukündigen. Die Ralph Lauren-Tasche (zuletzt in Bristol) hat sie genau so im Griff wie die Blumen und ihren Bauch. Den offiziell dritten Bodenkontakt (nach der Taufe von Prinz Louis und einem Ausflug in Tonga) hatten die Celi-Pumps, ebenfalls von Ralph Lauren. Dank adretter Hochsteckfrisur konnten die Ohrstecker von Vanessa Tugendhaft erneut funkeln.

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Da hatte wohl jemand Lust auf Partnerlook: Für ihren Besuch bei den Endeavour Fund Awards in London holten Herzogin Meghan und Ehemann Prinz Harry die weißen Hemden aus dem Schrank. Harry behielt (zum Glück) die Hosen an und überließ seiner Frau den rockigen Teil. Die Kombination mit gewagtem Beinschlitz und lockerem Kragen kommt aus dem Hause Givenchy, die Satin-Clutch ebenfalls. Romantisch ist nicht nur das ständige Händchenhalten der beiden Royals, sondern auch der Name ihrer Schuhe: „Rendez Vous“-Pumps von Aquazzura. Für etwas Glanz sorgten die Ohrstecker von Vanessa Tugendhaft und der Cirque Ruby Ring von Ecksand. Weniger glanzvoll sind die derzeitigen Negativschlagzeilen rund um die Herzogin.

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Brrrrr, ganz schön winterlich im englischen Bristol. Gut verpackt in einem Mantel von William Vintage dreht Herzogin Meghan samt royalem Anhang dennoch eine Runde durch die frierende Menge. Genügend Abstand zum kalten Boden schaffen die olivfarbenen Wildleder-Stiefel von Sarah Flint (Modell „Marina“). Farblich passende Handschuhe hat sie lieber in und nicht auf der Hand, genau wie ihre Ralph Lauren-Tasche. Wer braucht auch schon Handwärmer, wenn sich ein echter Prinz um die kalten Finger kümmert.

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Innen waren die Räumlichkeiten gut beheizt. Glück für uns, so konnten wir in einen Zauberwald aus Vögeln, Hirschen und Einhörnern in Form ihres seidenen Chiffon-Kleides von Oscar de la Renta eintauchen – Meghan im 2300 Euro teuren Wunderland. Reine Fantasie wird das Kleid hingegen für viele Meghan-Mode-Fans bleiben, denn es ist bereits vergriffen. Die 18 Karat Diamant-Ohrstecker von Pippa Small um etwa 1700 Euro sind hingegen noch zu haben.

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„Meghan-Mania"- in der britischen Hauptstadt: Und nein, nicht ihre Kleiderwahl (alles von Givenchy, der Wollmantel wärmte bereits am Rememberance Day im November die royale Haut) verursachte bei den wartenden Fans vor der Universität von London (die Herzogin ist die neue Schirmherrin der Vereinigung der Commonwealth-Universitäten) lautstarke Jubelstürme, sondern – Trommelwirbel – ihre Haare: Denn statt dem genauso wie seine Trägerin berühmten Messy-Bun zähmte diesmal ein klassischer, streng nach oben gebundener, Dutt die Mähne – very classy.

 

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Und jetzt nochmal das Outfit in seiner ganzen Pracht: Einen kleinen Farbkontrast lieferten die beigen BB 105-Pumps von Manolo Blahnik und die goldenen Ohrstecker von Dean Davidson (Modell: Signature Midi Knockout Studs). Uni-Besuch ohne Tasche? Für eine Herzogin von Sussex völlig in Ordnung.

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Was für ein Theater um die Herzogin von Sussex. Und damit meinen wir nicht die Image-Krise, in der sie im Moment steckt oder die Schlagzeilen rund um ihre Schwangerschaft, sondern ihren Antrittsbesuch als neue Schirmherrin im National Theatre in London. Ton in Ton in einem Ensemble von Brandon Maxwell (very businesslike) fühlte sich die ehemalige Schauspielerin auf diesem Terrain sichtlich wohl.

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Dazu schlüpfte Meghan in ganz besonderes Schuhwerk: Die Aquazzura-Matilde-Pumps trug sie bereits bei der Verkündung ihrer Verlobung. Den bühnenreifen Auftritt komplettierte sie mit einer Clutch von Carolina Herrera und Ohrringen von Ecksand (zum Nachshoppen: Modell „Tresses Bar Stud Earrings).

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Funkel, funkel großer Bauch: So glanzvoll kann also ein royaler Babybauch aussehen. Für einen Besuch einer Charity-Veranstaltung des „Cirque du Soleil“ in der ehrwürdigen Royal Albert Hall entschied sich Meghan in einer glitzernden Robe mit Beinschlitz von Rolan Mouret (etwa 3900 Euro) und starkem Make-up für den ganz großen Auftritt. An der Hand ein vertrauter Anblick: Prinz Harry und die Givenchy Black Satin Clutch. Auch die Stuart Weitzman-Stilettos kennen wir bereits. Die Ohrstecker kommen von Pippa Small (Kyanite Classic Stud Earrings) und der Armreif aus einer ganz besonderen Schmuckschatulle: Er gehörte Prinzessin Diana.

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"Wauw"-Auftritt der Herzogin: Erst kürzlich übernahm Meghan die Schirmherrschaft für die Tierschutzorganisation Mayhew – Ehrensache für die 37-Jährige, die selbst Besitzerin von zwei Hunden ist und sich schon vor ihrer Zeit als "Royal" für den Tierschutz einsetzte. Nach einem zuletzt knalligen Auftritt, entschied sich Meghan dieses Mal für ein helles Ensemble, Farbton „Golden Retriever“. Das bauch-, äh körperbetonte Kleid in beige-melange kommt dabei ganz sparsam daher und stammt aus der Maternity –Kollektion von H&M um erschwingliche 30 Euro.

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Armani-Mantel (den haben wir bereits im Oktober an ihr gesehen) hin oder her, mit den Vierbeinern wurde fleißig gekuschelt. Für einen Spaziergang sollte sie aber doch lieber die Schuhe (Coquette-Heels von Paul Andrews) wechseln. Ob sie in ihrer Tasche (Shaggy Deer Reversible Faux Leather Tote von Stella McCartney) Leckerlis versteckt hat, wissen wir nicht, woher der Schmuck stammt allerdings schon: Ohrstecker von Dean Davidson (Signature Midi Knockout Studs), Armband von Kismet (Dangle Full Circles Bracelet).

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Was für ein Farbklecks im winterlichen Grau Englands: Herzogin Meghan stattete mit Ehemann Prinz Harry dem nordenglischen Birkenhead einen Besuch ab. Es ist ihr erster gemeinsamer Auftritt 2019 – und ein recht farbenfroher: Der knallrote Mantel kommt von Sentaler und ist aus Baby-Alpaka Faser gefertigt. Das Modell haben wir übrigens ganz ähnlich vor einem Jahr zur Weihnachtsmesse in Sandringham gesehen – nur in gedecktem Beige. Dazu gibt es Violett in Form des Babaton "Maxwell" Kleides von Aritzia. Rot findet sich auch an den Füßen (Wildleder Pumps von Stuart Weitzman), ein Farbkleckser Cognac („Nina“-Tasche von Gabriela Hearst) an der einen und Harry an der anderen Hand. Gold ist ihr Schmuck: Armreif von Bar Jewelry, Ohrringe von Pippa Small, Ring von i+i Jewelry.

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So viel Farbpracht kann schon mal auf das royale Gemüt abfärben und so verrät die gut gelaunte Schwangere noch ganz nebenbei den Geburtstermin ihres Babys: Ende April, Anfang Mai. Wer braucht da noch Klatschreporter, wenn britische Royals in Plauderlaune sind. Apropos aus dem Nähkästchen plaudern: Wussten Sie, dass bereits Prinzessin Diana gern in diese gewagte Farbkombination schlüpfte? Ein wahrlich denkwürdiges Outfit von Meghan.

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Die schwangere Herzogin Meghan hat die Schirmherrschaft für vier Einrichtungen von Königin Elizabeth II. übernommen. Dazu gehören das National Theatre, die Vereinigung der Commonwealth-Universitäten, die Tierschutzorganisation Mayhew und die Einrichtung Smart Works, die Frauen auf dem Arbeitsmarkt fördert. Letztere hatte sie umgehend besucht. Zu diesem Anlass trug die Herzogin ein Kleid der Umstandsmodemarke Hatch in Kombination mit einem Baumwoll-Mantel von Oscar de la Renta.

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Ihre Ohrringe kamen ganz schlicht von Kimai, einer ethischen und fair gehandelten Schmuckmarke. Das Schuhwerk ist eher ungewöhnlich. Die royalen Füße steckten in Kuh-Print im Plexi-Stil von Gianvito Rossi.

Reuters (Clodagh Kilcoyne)

Friedliche Weihnachten - auch bei den britischen Royals. Nach hartnäckigen Streitgerüchten, wo nach dicke Luft zwischen Herzogin Meghan und Herzogin Kate herrsche, zeigen sich die Schwägerinnen mit ihren Ehemännern gut gelaunt am Weg zum traditionellen Weihnachtsgottesdienst in Sandringham. Während Kate auf weihnachtliches Rot setzt, gibt sich Meghan lieber bedeckt in dunklen Farben (Kaschmir-Mantel, schwarze Lederstiefel und „Powder Box“-Tasche, alles von Victoria Beckham, Lederhandschuhe von Club Monaco, „Vika Cocktail“-Pillbox-Hut von Awon Golding). Dazu dezentes Funkeln: Diamantohrringe und der Ring kommen von i+i Jewelry, die zarte Halskette von Schmuckdesignerin Jennifer Meyer.

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Ho, ho, ho: Die schönste royale Weihnachtskugel trug dieses Jahr nicht der, bestimmt prachtvolle, Christbaum der Queen, sondern Herzogin Meghan. Bevor es in die Weihnachtspause und auf Schloss Sandringham geht, besuchte die sich „very pregnant“ fühlende Duchess ein Pflegeheim für ehemalige Schauspieler und Künstler in Twickenham im Südwesten von London in einem für Dezember-Temperaturen recht sommerlichen Look (weißes Blümchenkleid „Odilia“ von Brock Collection um etwa 930 Euro) und ohne Strumpfhose (No-Go). Die „Deneuve“-Pumps von Aquazzurra gehen auch nicht mehr als ganz wintertauglich durch, auch wenn sie die Herzogin noch so sehr liebt. Nur der aschgraue Mantel (Model „Adelaida“, etwa 610 Euro) des kanadischen Labels Soia & Kyo fungierte als Frostschutz. Die Tasche kommt von Wilbur and Gussie (Model „Charlie Oyster Silk Clutch“), die Ohrstecker von Birks (Model "Pétale").

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Die Räumlichkeiten innen waren anscheinend gut beheizt, so gut, dass Meghan mal wieder auf die royalen Kleidervorschriften pfiff, nach denen es sich für weibliche Mitglieder der Königsfamilie eigentlich nicht schickt, den Mantel in der Öffentlichkeit abzulegen. So bekommen wir wenigstens einen genauen Blick auf das wirklich hautenge Midikleid mit gerafften Ärmeln und Rückenausschnitt – atmen, Meghan.

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Suprise, suprise: Wenn die Designerin ihres Brautkleides bei den British Fashion Awards ausgezeichnet wird, schaut auch Herzogin Meghan auf einen Überraschungsauftritt vorbei. Die begehrte Auszeichnung als "British Womenswear Designer of the Year" ging dieses Jahr an Clare Waight Keller, Kreativchefin des Modehauses Givenchy und ihrerseits für Meghans Brautrobe verantwortlich. In einem schwarzen, bodenlangen Samtkleid mit asymmetrischen Schnitt von – freilich – Givenchy hielt sie eine Laudatio auf Keller – und sich des Öfteren an ihre Babykugel, die sich unter der körperbetonen Kreation deutlich abzeichnete.

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Weniger überraschend ist mittlerweile ihr Bruch mit der royalen Kleideretikette. Nicht etwa ihre nackte rechte Schulter oder die Farbe des Kleides stießen den höfischen Stilbeobachtern diesmal ungut auf, sondern die Farbe ihrer Fingernägel: Schwarzer Lack - Queen Elizabeth muss bei diesem Anblick ganz stark sein. Dafür gab es immerhin königliches Gold für die Füße („Karat Metallic Nappa Sandal“ von Tamara Mellon) und für Arme (Reife von Pippa Small) und Ohren („Nosheen Studs“, ebenfalls von Pippa Small).

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Sie schwingt wieder den Kochlöffel – standesgemäß in Designerkleidung: Herzogin Meghan stattete im November der "Hubb Community Kitchen", einer Einrichtung zur Unterstützung der Überlebenden der Brandkatastrophe im Londoner Grenfell-Hochhaus, einen erneuten Besuch ab. Vor rund zwei Monaten erschien das Charity-Kochbuch "Together: Our Community Cookbook“, an dessen Entstehung die 37-Jährige maßgeblich beteiligt war. In einem burgunderfarbenen Kleid mit Bubikragen und einem Wollmantel der Marke Club Monaco überzeugte sie sich persönlich über die Fortschritte in der Gemeinschaftsküche, die seit dem Erscheinen des Buches erreicht wurden.

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Neu ist die Küche und auch Meghans Beinkleider: Blickdichte, schwarze Strümpfe, die in Givenchy-Leder-Stiefeletten stecken, haben wir an der Herzogin bislang noch nicht gesehen. Mantel ab, Schürze an: Beherzt packt Meghan mit an – und auf ihren Babybauch.

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Was trägt man zu einer Abendveranstaltung bei typischem Londoner Herbstwetter? Anscheinend keine Jacke. Denn die fehlt uns zu diesem schwarz-weißen Outfit, das Herzogin Meghan zur Royal Variety Performance im Londoner Palladium („Malaya“-Top mit Pailletten und floralen Prints, dazu der bodenlange „Gayeta“-Rock, beides vom britischen Label Safiyaa, an der Hand Prinz Harry und eine kastenförmige Glitzer-Clutch, an den Füßen vermutlich "Simply Irresistible"-Pumps von Aquazzura) trägt.

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Egal, wer achtet schon auf die nackten Schultern, wenn sich unter dem engen Oberteil ein Babybäuchlein wölbt, das zusätzlich mit einem schwarzen Band um die Taille in Szene gesetzt wird. Der Name ihrer Ohrringe ist hoffentlich nicht (Wetter)Programm: Die „Snowflake Snowstorm“ stammen von Maison Birks.

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Großbritannien gedenkt wie jedes Jahr am „Remembrance Day“ der Opfer des Ersten Weltkrieges. Für eine Gedenkfeier lud die Queen die royalen Familienmitglieder in die Royal Albert Hall. Erstmals mit dabei war Herzogin Meghan, die diesmal brav dem royalen Fashionprotokoll folgte.

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Unter ihrem schwarzen Stella McCartney-Mantelkleid mit Baby-Bauchschleife glänzte ganz vorschriftsmäßig eine Strumpfhose hervor  - und wie. Denn der Regen verpasste dem transparenten Beinkleid unschöne Flecken. Diesen Anblick konnten auch ihre Manolo Blahnik Pumps nicht retten.

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Andächtig ging es am nächsten Tag bei der Kranzniederlegung am Kriegsdenkmal am Whitehall Palast zu. Entsprechend dem Anlass war Schwarz die Farbe der Stunde. Meghan vertraute in einem maßgeschneiderten Mantel mit betonten Schultern erneut auf Givenchy. Am Reverse trägt sie als ein Symbol des Gedenkens eine "Remembrance Poppy" und am Kopf einen Pillbox-Hut aus Samt.

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Eine Farbnuance heller ging es samt der Royal Family zum abendlichen Gottesdienst in die Westminster Abbey, wo Meghan ein Potpourri vergangener Looks präsentierte: Das dunkelblaue Kostüm mit doppelreihiger Knopfleiste und Taillengürtel mit dazu passender Baskenmütze (von Stephen Jones) haben wir ähnlich schon öfters gesehen - nur ohne Babybauch.

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Den letzten Tag ihrer Pazifik-Tour begeht die Herzogin mit vertrauten Designerstücken. Für den ersten Termin in Rotorua wählte Meghan ein dunkelblaues Kleid von Stella McCartney. Die auffällige Kette ist ein Geschenk von Patsy Reddy, der Generalgouverneurin von Neuseeland. Der Umhang ist übrigens ein traditioneller Mantel der Maori-Ureinwohner, ein Korowai, den die Herzogin überreicht bekam.

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Später wechselte die Herzogin in ein maßgeschneidertes blaues Ensemble von Givenchy. Zum Rundkragenpullover und dem plissierten Faltenrock, dessen luftigem Stoff sie ihr zweites Fashion-Fauxpas auf der Reise zu verdanken hat, trägt sie farblich passende Pumps von Manolo Blahnik.

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Ein bisschen Waldluft schnupperte das royale Paar bei einem abschließenden Ausflug in die Redwoods von Rotorua. Zum Schlendern schlüpfte die Herzogin in schwarze Skinny Jeans von Mother Denim, darüber gab es eine Lightweight Jacke von Norrøna Oslo und darunter schwarze Blackbird-Flats von Birdies.

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Für den letzten Abendempfang vor ihrer Abreise nach London zaubert Meghan ein Kleid aus ihrem Koffer, das wir bereits im Mai 2017 bei einem Poloturnier, als Hochzeit, Titel und Schwangerschaft noch Zukunftsmusik waren, an ihr gesehen haben. Zu dem dunkelblauen, asymmetrischen Midi-Kleid mit Knopfdetails von Antonio Berardi kombiniert sie ihre erprobten Aquazzura Deneuve Pumps und eine Dior „Bee“-Handtasche.

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Eine Herzogin in Gummistiefel (Modell „Reign Tall“ von Muck Boot Company) - auch das gibt es auf der Pazifik-Tour zu sehen. In Skinny Jeans von J.Crew, einem schwarzen Oberteil von Lavender Hill Clothing und einem kurzen Blazer von Karen Walker stiefelt Meghan über den nassen Untergrund.

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Ein cremefarbenes Etuikleid von Brandon Maxwell, ein beigefarbener Trenchcoat von Burberry und passende Pumps von Stuart Weitzman: Ton in Ton spaziert Meghan durch Auckland. Die Hand drauf: Deutlich sichtbar unter dem engen Kleid ist ihr wachsender Babybauch.

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Für einen regnerischen Ausflug in den Abel Tasman National Park schlüpfte Meghan in eine wasserdichte Seasalt Cornwall "Lagoon"-Regenjacke, schwarze Outland Denim "Harriet"-Jeans und weiße Sneakers aus Kunstleder von Stella McCartney für Adidas. Um den Hals schmiegt sich ein Kaschmirschal von Loro Piana - und an ihre Seite Gatte Prinz Harry.

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Für einen Ausflug in das Maranui Cafe von Wellington wählte die werdende Mutter einen entspannten Look, bestehend aus schwarzen Outland Denim Jeans, einem „Jac und Jack“-Top, einem grauen Club Monaco-Mantel und Veruka Lace-Up Boots von Stuart Weitzman.

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Ziemlich kurzweilig scheint nicht nur ein Kunstevent in Wellington zu sein, das die britischen Royals besuchten. Recht kurz ging es auch kleidertechnisch zu. Denn das weiße Smokingkleid der neuseeländischen Designerin Maggie Marilyn legt viel nacktes Bein frei - und einen ungestörten Blick auf die dunkelblauen Stilettos von Manolo Blahnik.

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In einem maßgeschneiderten schwarzen Kleid von Gabriela Hearst mit ausgestelltem Rock und zarten Flügelärmeln ging es zu einem Treffen mit der Premierministerin von Neuseeland. Die Riemchensandalen kommen von Stuart Weitzman, die Diamantohrringe von Birks, die Halskette von der neuseeländischen Schmuckdesignerin Jessica McCormack.

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Eine windige Angelegenheit ist die Ankunft in Neuseeland – nichts Neues auf ihrer Pazifik-Tour. Neu ist allerdings die Wahl ihrer Kleidung, denn zum ersten Mal zeigt sich die schwangere Herzogin in Umstandsmode. Bei dem schwarzem Kleid handelt sich um das "Wiggle Dress" aus der Schwangerschaftslinie von Asos und ist mit einem Preis von etwa 42 Euro eines der preiswertesten Kleider, die die Herzogin bisher bei Auftritten getragen hat.

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Für einen Empfang knotet sie später ihren karierten Mantel von Karen Walker vorne zu. Neuseeländischen Boden betritt Meghan in Pumps von Sarah Flint. Trotz kühler Brise scheint der royale Fashion-Rebell erneut auf eine Strumpfhose zu verzichten.

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Weiter geht es zum letzten Stopp der 16-tägigen Reise des Herzogenpaars - und zwar nach Neuseeland. Und wie fliegt es sich bequemer als in einer hochgeschlossenen dunkelroten Kreation von Hugo Boss und in beigen Aquazzura Pumps? Ihr Handgepäck verstaut Meghan übrigens in einem Täschchen von Cuyana.

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In einem olivfarbenen Neckholder-Kleid in Tuxedo-Optik von Antonio Berardi präsentierte Meghan bei der Abschlusszeremonie der „Invictus Games“ viel Haut – und ihr Redetalent. Die nudefarbenen Aquazzura Casablanca Pumps fesselten nicht nur den Blick der anwesenden Gäste, sondern auch ihre Knöchel.

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Im schicken Business-Look ging es zum Rollstuhl-Basketball Finale der Invictus Games. Das weinrote Wickel-Oberteil der australischen Marke Scanlan Theodore kaschierte geschickt ihr Babybäuchlein. Schwarze Outland Denim Jeans und Pumps von Sarah Flint rundeten das Outfit ab. Am Reverse trug die Duchess of Sussex eine Remembrance Poppy, eine Mohnblume, die an Kriegstote erinnern soll.

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Für den Besuch der Royal Geographical Society Awards in Sydney hat Meghan das bislang wohl teuerste Outfit ihrer Australien-Reise ausgepackt. Die maßgeschneiderte Tüll-Robe, die ein Schwarm schwarzer Samt-Vögel ziert, stammt aus der Pre-Fall-Kollektion von Oscar de la Renta und soll laut „Daily Mail“ für etwa 11.000 Euro im  Koffer der Herzogin gelandet sein. Über das Parkett schreitet sie in ihren geliebten schwarze Deneuve Bow Pumps von Aquazzura.

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