Kensington Palace führt neue Regeln gegen Cyberbullying ein

Herzogin Meghan und Herzogin Catherine werden auf den Social-Media-Kanälen der Royal Family immer wieder stark angegriffen. Nun geht man gegen die Online-Trolle vor.

v.l.: Herzogin Catherine, Prinz Harry und Herzogin Meghan
v.l.: Herzogin Catherine, Prinz Harry und Herzogin Meghan
v.l.: Herzogin Catherine, Prinz Harry und Herzogin Meghan – Getty Images

Die Royal Family hat neue Regeln im Umgang mit ihren offiziellen Social-Media-Konten veröffentlicht. Der Grund: Herzogin Meghan und auch Herzogin Catherine wurden von Online-Trollen immer wieder schwer angegriffen. Mitarbeiter des Palastes verbrachten mehrere Stunden wöchentlich damit, Hasspostings von den offiziellen Instagram- und Twitter-Konten der königlichen Familie zu entfernen.

Die Kommentare, die auf dem Feed hinterlassen werden, dürfen "keine Personen diffamieren, andere täuschen, obszön, bedrohlich, anstößig, hasserfüllt, missbräuchlich, oder hetzerisch sein oder sexuell explizites Material oder Gewalt fördern." Nicht zu vergessen, dass auch Kommentare, die "aufgrund von Rasse, Geschlecht, Religion, Nationalität, Behinderung, sexueller Orientierung oder Alter diskriminieren", nicht toleriert werden.

User, die sich nicht daran halten, werden blockiert, Kommentare werden gelöscht. Außerdem behält man sich das Recht vor, einzelne Kommentare an die Polizei weiterzuleiten.

Team Meghan gegen Team Kate

Wer verbirgt sich hinter den bösartigen Kommentaren? Angeblich soll es sich um die rivalisierenden Lager der jeweiligen Fans der Herzoginnen handeln. Kämpfe werden unter anderem im Kommentarbereich des Instagram-Profils des Kensington Palace mit 7,1 Mio. Abonnenten ausgetragen.

"Unsere Social Media Kanäle sind den letzten Jahren beachtlich gewachsen und es gibt wöchentlich Tausende Kommentare", zitiert "Vogue" einen Sprecher des Buckingham Palace. Die neuen Richtlinien seien eine Maßnahme, darauf zu reagieren und eine logische Weiterentwicklung. Der Großteil sei zwar positiv, aber immer wieder gäbe es auch aggressive Kommentare.

(Red. )

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