Promis verteidigen Harry und Meghan wegen Flügen in Privatjets

Nicht nur Ellen DeGeneres und Elton John, sondern auch Sängerin Pink nehmen das royale Paar in Schutz.

Dass die selbsternannten Umweltschützer mit Privatjets reisen, wird stark kritisiert.
Dass die selbsternannten Umweltschützer mit Privatjets reisen, wird stark kritisiert.
Dass die selbsternannten Umweltschützer mit Privatjets reisen, wird stark kritisiert. – (c) APA/AFP/TOLGA AKMEN (TOLGA AKMEN)

Der britische Prinz Harry (34) und Herzogin Meghan (38) werden von mehreren Prominenten vor Kritik wegen angeblicher Heuchelei in Schutz genommen. Nach Elton John sind auch Popstar Pink und US-Moderatorin Ellen DeGeneres für das Paar in die Bresche gesprungen. Auslöser für die Kritik waren Berichte über mehrere Privatjet-Flüge des Paars innerhalb weniger Tage.

Die Art, wie Menschen Meghan behandelten, sei "die öffentlichste Form des Mobbings", die sie seit einer Weile gesehen habe, twitterte die 39-jährige US-Sängerin Pink ("Get The Party Started") am Dienstag. "Das ist außer Kontrolle geraten. Lasst uns alle ein bisschen netter sein."

Britische Boulevardmedien hatten das royale Glamour-Paar, das gerne in sozialen Netzwerken zum Klimaschutz aufruft, der Heuchelei bezichtigt. Grund waren Berichte über mehrere Flüge des Paars in Privatjets innerhalb weniger Tage. Im Privatflugzeug zu reisen ist weitaus klimaschädlicher als ein Linienflug.

Auch die US-Moderation Ellen DeGeneres verteidigte Harry und Meghan: "Stellen Sie sich vor, Sie werden für alles, was Sie tun, angegriffen, wenn Sie nur versuchen, die Welt zu verbessern", twitterte die 61-Jährige. Sie habe die beiden einmal in Großbritannien zum Thema Naturschutz interviewt und habe die Royals als die "bodenständigsten und mitfühlendsten Menschen" erlebt.

Elton John spendierte Flüge

Schon zuvor hatte Popstar Elton John sich "tief erschüttert" über die Kritik in der Presse gezeigt. Einen dieser Flüge hatte der 72-Jährige Harry und Meghan mit ihrem im Mai geborenen Sohn Archie für einen Urlaub in seinem Haus in Nizza spendiert, wie der Brite in einer Reihe emotionaler Tweets mitteilte. Die Berichte darüber seien "verfälscht" und "bösartig" gewesen. Er habe mit einer Spende an eine Umweltorganisation dafür gesorgt, dass der Flug klimaneutral sei.

Harrys Mutter Diana sei eine seiner besten Freundinnen gewesen, fügte Elton John ("Candle In The Wind") hinzu. "Ich fühle eine tiefe Verpflichtung, Harry und seine Familie vor den unnötigen Übergriffen der Presse zu schützen, die zu Dianas vorzeitigem Tod beigetragen haben." Prinzessin Diana war 1997 nach einer Verfolgungsjagd mit Paparazzi in Paris bei einem Autounfall tödlich verunglückt.

Auch ein anderes Thema löst seit geraumer Zeit Kritik an Harry und der ehemaligen US-Schauspielerin Meghan ("Suits") aus: Das seit vergangenem Mai verheiratete Paar fordert so viel Privatsphäre ein wie kaum ein anderer Royal. Das stößt bei eingefleischten Fans des Königshauses durchaus auf Kritik. So empfanden viele Briten die Taufe des kleinen Archie als zu privat. Die Gästeliste blieb bis zuletzt geheim, ebenso wie die Namen der Taufpaten. Nur zwei Fotos, die der Buckingham-Palast später veröffentlichte, gaben Einblicke.

(APA/dpa)

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