Opernball

Die Bilder der Eröffnung

Eröffnet wurde das restlos ausverkaufte Society-Spektakel von der Starsopranistin Anna Netrebko, die gemeinsam mit ihrem Ehemann Yusif Eyvazov auftrat.

Am 28. Februar 1869 war es dicht bewölkt, kalt, stürmisch. Es regnete immer wieder. Wahrscheinlich wäre es kein guter Abend für den Wiener Opernball gewesen.

"Neuen Freien Presse" am 28.2.1869

Das musste er auch nicht sein, denn das erste Haus am Ring eröffnete erst drei Monate später mit einer Premiere von Mozarts "Don Giovanni". 150 Jahre später fanden  sich Zitate der Oper im Ballprogramm des Hauses wieder.

Eröffnungsvorstellung im neuen Haus der Wiener Hofoper mit „Don Giovanni“, Innenansicht mit Blick auf die Bühne, 25. Mai 1869, zeitgenössisches Aquarell. Kunsthistorisches Museum

(c) gemeinfrei

Dass das Jubiläum der Staatsoper an diesem Abend eine große Rolle spielte, erkannte man bereits an der Fassade. Eine mehrdimensionale Lichtkunstinstallation mit dem Titel "Arkestra of Light" der Grazer Künstler "OchoReSotto" wurde hier projiziert. Bildschnipsel von einflussreichen Komponisten, Dirigenten und besonderen Akteuren sollten die Vielfalt der musikalischen Epochen widerspiegeln.

APA (HERBERT P. OCZERET)

Ein ungewöhnlicher Einstieg in die Walzernacht: Begrüßt wurden die Gäste heuer von einer Truppe der Gardemusik mit Regimentsmärschen aus dem Jahr 1869.

APA (HERBERT NEUBAUER)

144 Debütantenpaare aus 13 verschiedenen Ländern bildeten später das Jungdamen- und Jungherren-Komitee. Unter ihnen etwa Anna Mikl, die Tochter von Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Rachel, Samuel und Deborah Engelberg, die Kinder der Direktorin des Jüdischen Museums, Danielle Spera.

APA (Herbert Neubauer)

Fernsehzuschauer kennen sie von der ORF-Show „Dancing Stars“. Die Geschwister Maria und Christoph Santner sind aber auch Weltmeister im Wiener Walzer, betreiben eine Tanzschule in Wels – und erarbeiteten die Choreografie für den „Kaiser-Franz-Josef-I.-Rettungs-Jubel-Marsch“ am diesjährigen Opernball.

Reuters

Dass sie die 144 Paare – und sieben Ersatzpaare – des Jungdamen- und Jungherrenkomitees trainierten, war aber nicht ihre einzige Premiere. Denn im Grunde gingen sie selbst als Debütanten an die Aufgabe heran – bis heuer waren sie noch nie auf dem Opernball.

Reuters

Das Wiener Staatsballett – mit den Ersten Solotänzern Olga Esina, Nikisha Fogo, Maria Yakovleva, Denys Cherevychko, Davide Dato und Solotänzer Jakob Feyferlik an der Spitze – und die Ballettakademie der Wiener Staatsoper tanzten zu "Morgenblätter" von Johann Strauß (Sohn) in einer eigens für den Opernball kreierten Choreographie von Florence Clerc.

Reuters

Die Ouvertüre von Gioachino Rossinis „Guillaume Tell“ schaffte dann die Überleitung zum Gesangsteil. Und diesen bestritt das Ehepaar Yusif Eyvazov (im Bild) und Anna Netrebko.

Reuters

„Sulle labbra se potessi, dolce un bacio, ti darei“ sang nach ihm Netrebko.

Reuters

Das große Finale mit „O soave fanciulla“ aus Puccinis „La Bohème“ schmachtete Eyvazov seine Frau an, bis sie endlich „Io t'amo!“ sang und er mit „Amor! Amor! Amor!“ abschloss.

Reuters

Das Ende gehörte dann wieder den Debütanten.

Reuters
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Am 28. Februar 1869 war es dicht bewölkt, kalt, stürmisch. Es regnete immer wieder. Wahrscheinlich wäre es kein guter Abend für den Wiener Opernball gewesen.

"Neuen Freien Presse" am 28.2.1869

Das musste er auch nicht sein, denn das erste Haus am Ring eröffnete erst drei Monate später mit einer Premiere von Mozarts "Don Giovanni". 150 Jahre später fanden  sich Zitate der Oper im Ballprogramm des Hauses wieder.

Eröffnungsvorstellung im neuen Haus der Wiener Hofoper mit „Don Giovanni“, Innenansicht mit Blick auf die Bühne, 25. Mai 1869, zeitgenössisches Aquarell. Kunsthistorisches Museum

(c) gemeinfrei

Dass das Jubiläum der Staatsoper an diesem Abend eine große Rolle spielte, erkannte man bereits an der Fassade. Eine mehrdimensionale Lichtkunstinstallation mit dem Titel "Arkestra of Light" der Grazer Künstler "OchoReSotto" wurde hier projiziert. Bildschnipsel von einflussreichen Komponisten, Dirigenten und besonderen Akteuren sollten die Vielfalt der musikalischen Epochen widerspiegeln.

APA (HERBERT P. OCZERET)

Ein ungewöhnlicher Einstieg in die Walzernacht: Begrüßt wurden die Gäste heuer von einer Truppe der Gardemusik mit Regimentsmärschen aus dem Jahr 1869.

APA (HERBERT NEUBAUER)

144 Debütantenpaare aus 13 verschiedenen Ländern bildeten später das Jungdamen- und Jungherren-Komitee. Unter ihnen etwa Anna Mikl, die Tochter von Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Rachel, Samuel und Deborah Engelberg, die Kinder der Direktorin des Jüdischen Museums, Danielle Spera.

APA (Herbert Neubauer)

Fernsehzuschauer kennen sie von der ORF-Show „Dancing Stars“. Die Geschwister Maria und Christoph Santner sind aber auch Weltmeister im Wiener Walzer, betreiben eine Tanzschule in Wels – und erarbeiteten die Choreografie für den „Kaiser-Franz-Josef-I.-Rettungs-Jubel-Marsch“ am diesjährigen Opernball.

Reuters

Dass sie die 144 Paare – und sieben Ersatzpaare – des Jungdamen- und Jungherrenkomitees trainierten, war aber nicht ihre einzige Premiere. Denn im Grunde gingen sie selbst als Debütanten an die Aufgabe heran – bis heuer waren sie noch nie auf dem Opernball.

Reuters

Das Wiener Staatsballett – mit den Ersten Solotänzern Olga Esina, Nikisha Fogo, Maria Yakovleva, Denys Cherevychko, Davide Dato und Solotänzer Jakob Feyferlik an der Spitze – und die Ballettakademie der Wiener Staatsoper tanzten zu "Morgenblätter" von Johann Strauß (Sohn) in einer eigens für den Opernball kreierten Choreographie von Florence Clerc.

Reuters

Die Ouvertüre von Gioachino Rossinis „Guillaume Tell“ schaffte dann die Überleitung zum Gesangsteil. Und diesen bestritt das Ehepaar Yusif Eyvazov (im Bild) und Anna Netrebko.

Reuters

„Sulle labbra se potessi, dolce un bacio, ti darei“ sang nach ihm Netrebko.

Reuters

Das große Finale mit „O soave fanciulla“ aus Puccinis „La Bohème“ schmachtete Eyvazov seine Frau an, bis sie endlich „Io t'amo!“ sang und er mit „Amor! Amor! Amor!“ abschloss.

Reuters

Das Ende gehörte dann wieder den Debütanten.

Reuters