Abgetauchte chinesische Schauspielerin Fan Bingbing meldet sich auf Instagram

Nach Vorwürfen der Steuerhinterziehung hat sich die 37-jährige Schauspielerin monatelang nicht öffentlich geäußert.

(c) REUTERS (Bobby Yip)

Die abgetauchte chinesische Schauspielerin Fan Bingbing (37), der Steuerhinterziehung vorgeworfen wird, hat sich zum ersten Mal seit Monaten wieder in sozialen Netzwerken geäußert. Im Oktober war bekannt geworden, dass sie wegen Steuerhinterziehung umgerechnet mehr als 100 Millionen Euro bezahlen muss.

Fan Bingbing war lange Chinas am höchsten bezahlte Schauspielerin und bekannt aus Hollywood-Filmen wie "X-Man: Zukunft ist Vergangenheit" und "Iron-Man 3". Im Juli 2018 war sie unter rätselhaften Umständen aus der Öffentlichkeit verschwunden.

"Glückliches neues Jahr"

Jetzt schrieb sie auf Facebook und Instagram: "Ich wünsche Ihnen allen ein glückliches und gesundes neues Jahr!". Sie liebe ihre Anhänger. Dazu veröffentlichte sie mehrere Fotos, die sie selbst in einem roten T-Shirt mit kleinen Goldohrringen zeigen. Wo sie sich aufhält, ließ die 37-Jährige offen.

Im Oktober hatte die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtet, die Schauspielerin könne mit den Strafen und Nachzahlungen einer Strafverfolgung entgehen. Die Bußgelder, Steuernachzahlungen und Gebühren für sie selbst und ihre Firma summierten sich auf 883 Millionen Yuan, umgerechnet 111 Millionen Euro.

Über den Kurznachrichtendienst Weibo, wo ihr 62 Millionen Fans folgen, hatte sich die Schauspielerin entschuldigt: "Ich schäme mich zutiefst und fühle mich schuldig für das, was ich getan habe." Sie akzeptiere die Bestrafung.

(APA/dpa)

Die Presse - Testabo

Testen Sie jetzt „Die Presse“ und „Die Presse am Sonntag“ sowie das „Presse“-ePaper und sämtliche digitale premium‑Inhalte 3 Wochen kostenlos und unverbindlich.

Jetzt 3 Wochen testen
Meistgekauft
    Meistgelesen
      Kommentar zu Artikel:

      Abgetauchte chinesische Schauspielerin Fan Bingbing meldet sich auf Instagram

      Sie sind zur Zeit nicht angemeldet.
      Um auf DiePresse.com kommentieren zu können, müssen Sie sich anmelden ›.