Jay-Z schickt festgenommenem Rapper Anwalt zu Hilfe

Der Rapper 21 Savage wurde festgenommen, weil er sich mit einem abgelaufenen Visum in den USA aufgehalten haben soll.

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Jay-Z – REUTERS

Nach der Festnahme des Rappers 21 Savage ("Rockstar") durch die US-Einwanderungsbehörde ICE hat Hip-Hop-Ikone Jay-Z dem Musiker seinen Anwalt zu Hilfe geschickt. Das bestätigte Anwalt Alex Spiro der Zeitschrift "Variety". "Wir werden nicht aufhören, bis er wieder frei ist", wird Spiro dort zitiert. "Wir haben hier jemanden, dessen Visum abgelaufen ist und dessen Antrag seit vier Jahren aussteht", sagte Spiro. In einem Statement, das auf der Facebook-Seite von Jay-Z (49) veröffentlicht wurde, heißt es: "Die Festnahme und Haft von 21 Savage ist eine Farce." Sein Visa-Gesuch stehe seit vier Jahren aus. "Nicht nur ist er ein erfolgreicher Künstler. Er verdient es auch, sofort zu seinen Kindern zurückzukehren."

Jay-Z ist nicht der einzige prominente Unterstützer des 26-jährigen Rappers. In einem Post auf Instagram mit einem Bild von 21 Savage schreibt Musikerin Cardi B: "21 kam nicht illegal hierher und wurde nicht dabei erwischt, etwas Unerlaubtes zu tun oder Unfug anzustellen." Rapper Lil Yachty forderte, 21 Savage freizulassen. "Das ist alles." 21 Savage war am Sonntag festgenommen worden. Er sei in Großbritannien geboren und habe sich nach Ablauf seines Visums illegal in den USA aufgehalten, begründete die Behörde ICE laut US-Medienberichten ihren Schritt. Er sei in Atlanta im Bundesstaat Georgia festgenommen worden.

Der Musiker, der mit bürgerlichem Namen Sha Yaa Bin Abraham-Joseph heißt, sei im Juli 2005 legal in die Vereinigten Staaten eingereist, wurde die Behörde zitiert. Im darauffolgenden Jahr sei sein Visum ausgelaufen, hieß es weiter. Zudem sei der Rapper wegen eines Drogendelikts in Georgia aus dem Jahr 2014 vorbestraft. Laut dem Sender WSB-TV hatte der Rapper immer angegeben, aus Atlanta zu stammen und galt dort als heimisch. 21 Savage wurde mit seinem Song "Rockstar" für zwei Grammys nominiert. Zuletzt war er mit "I Am > I Was" in den Top Ten der US-Album-Charts.

(APA/dpa)

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