Tops und Flops: Der "Schaufenster"-Jahresrückblick 2017

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Flop: Pippa Middletons Hochzeit

Wer durch eine Hochzeit berühmt wird, will bei seiner eigenen wohl besonders strahlen: Pippa Middleton, kleine Schwester der britischen Herzogin Catherine, tat sich 2017 durch ihre Hochzeit mit dem Financier James Matthews hervor, die knapp eine Million Pfund gekostet haben soll - 44 Mal so viel wie eine durchschnittliche britische Hochzeit.

Der große Tag im Mai war ein Schaulaufen des Konservatismus der britischen Oberschicht - und war durchgetaktet bis ins letzte Detail. Um die Braut nicht zu überschatten, durfte Prinz Harrys Freundin Meghan Markle nicht an der Trauung teilnehmen - sie wurde heimlich zur Party gefahren. Von wegen Fest der Liebe.

(c) imago/Starface (Papixs / Starface)
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Top: Verlobung von Prinz Harry und Meghan Markle

Nach nicht einmal eineinhalb Jahren (Fern-)Beziehung machten die US-amerikanische Fernsehschauspielerin Meghan Markle und der britische Prinz Harry von Wales Nägel mit Köpfen und verlobten sich (beim Brathendlbraten). Die Welt durfte ein Paar erleben, dass offenbar wirklich sehr verliebt und glücklich miteinander ist - und eine künftige Prinzessin, die bereits jetzt Konventionen bei den Windsors bricht. Das Paar will im Mai 2018 auf Schloss Windsor in England heiraten.

(c) imago/i Images (i-Images)
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Top: Kate Middletons dritte Schwangerschaft

Kate kennt keine Konventionen. Galt bei den Windsors lange eine Art Zwei-Kind-Politik, verkündeten der Herzog und die Herzogin von Cambridge im September die dritte Schwangerschaft der Herzogin. Die kleine Prinzessin oder der kleine Prinz soll im April 2018 zur Welt kommen - die großen Geschwister Prinz George und Prinzessin Charlotte von Cambridge werden da vier und zwei Jahre alt sein.

(c) imago/Starface (Papixs / Starface)
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Flop: Harvey Weinstein

Der Weinstein-Skandal hat 2017 für ordentlich Aufmerksamkeit gesorgt und wird es wohl auch im nächsten Jahr machen. Weinstein, der seine Rolle als einflussreicher Filmproduzent ausnutzte um sich an Frauen zu vergehen (erst kürzlich hat sich auch Salma Hayek geäußert), hat auch die #metoo-Debatte ausgelöst.

Dass mehr über das Problem gesprochen wird ist zwar ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, Männer wie Weinstein aber ein absoluter Flop.

(c) APA/AFP/YANN COATSALIOU (YANN COATSALIOU)
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Top: Neue Schule für Prinz George

Die Herzogsfamilie von Cambridge lebt mittlerweile nicht mehr auf ihrem Landsitz Anmer Hall in der englischen Grafschaft Norfolk, sondern siedelte zum Schulanfang von Prinz George nach London. Dort lebt man nun fix im Kensington-Palast. Der Umzug kommt einer Verpflichtung des Herzogspaares gleich, mehr königliche Termine wahrzunehmen: Immerhin ging Prinz Philip, Ehemann von Königin Elizabeth, in Pension.

(c) imago/i Images (ROTA / i-Images)
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Top: Schwedische Baby-Freuden

Was wäre ein Jahr ohne Baby-Nachrichten aus dem schwedischen Königshaus? Im August 2017 kam das zweite Kind von Prinz Carl Philip und Prinzessin Sofia (l.) zur Welt - Prinz Gabriel Carl Walther, Herzog von Dalarna. Sein älterer Bruder Prinz Alexander (M.) feierte im April den ersten Geburtstag. Und seine Tante Prinzessin Madeleine (r.) verkündete im August ihre dritte Schwangerschaft - sie und ihr britischer Ehemann Christopher O'Neill sowie die großen Geschwister Prinzessin Leonore (3) und Prinz Nicolas (2) freuen sich auf ein Baby im Frühling 2018.

(c) imago/E-PRESS PHOTO.com (E-PRESS PHOTO.COM)
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Flop: Photoshop-Fails

Peinliche Photoshop-Pannen gab es auch 2017 zu genüge. Eines der unrühmlichen Highlights: Oscarpreisträgerin Lupita Nyong'o wurden für das Cover der britischen "Grazia"-Ausgabe die Haare wegretuschiert.

"Wie ich es schon so oft mit jeder Faser meines Körpers in der Vergangenheit klargemacht habe, akzeptiere ich mein natürliches Erbe und obwohl ich in dem Glauben aufgewachsen bin, helle Haut und glattes, seidiges Haar wären der Beautystandard, weiß ich jetzt, dass meine dunkle Haut und mein krauses, gezwirbeltes Haar auch schön sind", machte die Schauspielerin ihrem Ärger auf Instagram Luft.

(c) Instagram/lupitanyongo
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Top: Prinz Ernst August jr. von Hannovers Hochzeit

Endlich einmal gute Nachrichten aus dem skandalumwitterten Herzogshaus von Hannover: Erbprinz Ernst August jr. heiratete im Juli in einer recht traditionellen Hochzeit seine russisch-tschechische Freundin, die Modedesignerin Ekaterina Malysheva. Das Paar will sich zusammen um den Erhalt des Welfen-Erbes kümmern - Ernst August sr. soll sich diesbezüglich vor der Hochzeit noch einmal ordentlich mit seinem Sohn gestritten haben. Der demnächst angeblich selber Papa werden soll: Gleich nach der Hochzeit hieß es in deutschen Klatschspalten, Ekaterina von Hannover erwarte ihr erstes Kind. Bestätigt wurde das bis dato nicht.

(c) imago/localpic (Rainer Droese)
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Top: Serena Williams

Tennisikone Serena Williams hat ein Jahr der großen Erfolge hinter sich. Sie begann 2017 mit dem Sieg des Australian Open im Jänner - dabei war sie da schon acht Wochen schwanger: Am 1. September kam dann Tochter Alexis Olympia Ohanian zur Welt. Und im September heiratete Williams ihren Verlobten und Baby Daddy, den Reddit-Gründer Alexis Ohanian. 2018 will sie schon wieder am Tennisplatz stehen - bei den Australian Open.

(c) imago/ZUMA Press (Marco Piraccini)
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Flop: Gigi Hadids rassistische Äußerungen

Topmodel Gigi Hadid verpasste eines der Show-Highlights im Modezirkus, weil sie keine Einreisebestimmung nach China erhielt - die "Victoria's Secret"-Modeschau in Shanghai musste also ohne sie stattfinden. Grund für die Einreiseverweigerung war ein Video, dass ihre Schwester Bella Hadid von ihr online stellte: Darauf war zu sehen, wie Gigi Hadid sich mit Gesten über asiatische Menschen lustig machte.

(c) imago/CordonPress (Xavier Bonilla / AFP7)
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Flop: Kendall Jenners Pepsi-Werbung

In die Rassismus-Falle tappte Topmodel und Reality-TV-Star ("Keeping Up With the Kardashians") Kendall Jenner, als sie im Frühling 2017 in einem Werbespot der US-Getränkemarke Pepsi auftrat. Der Film zeigte Jenner, wie sie während einer an die "Black Lives Matter"-Bewegung angelehnten Demonstration einem Polizisten entgegentritt und ihm eine Dose Pepsi schenkt. Die Werbung sorgte für großen Protest: Sie kommerzialisiere drängende Probleme der USA. Pepsi zog den Spot zurück. Jenner äußerte sich im Herbst ausführlich zu dem Vorfall: Sie habe dem Team vertraut. "Ich fühle mich so verdammt dumm."

(c) imago/Future Image (Dennis Van Tine)
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Top: Models mit Hidschab

US-Amerikanerin Halima Aden ebnete in diesem Jahr für Models mit Kopftuch den Weg in der Modeindustrie. Aden war nicht nur auf einigen Laufstegen zu sehen, sondern kämpft auch in Magazinen und Werbungen für ein anderes Bild von Frauen mit Kopftuch.

Die muslimische Zielgruppe haben aber auch Unternehmen wie Nike für sich entdeckt. Seit kurzem gibt es etwa einen Sport-Hidschab für muslimische Sportlerinnen.

(c) imago/Future Image (Dennis Van Tine)
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Flop: Laufsteg-Crocs

Überteuerte Plateau-Crocs in Knallgelb schickte man bei Balenciaga über den Laufsteg. Der "Ugly Shoe"-Trend ist im nächsten Jahr hoffentlich endgültig out.

(c) imago/Starface (Guy Marineau/Starface)
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Top: Falsche Abnehmerfolge aufgedecken

Dass sich hinter strategisch aufgenommenen Fotos oft eine Abnehmlüge verbirgt weiß die Britin Amelia "Milly" Smith. Mit ihrem Instagram-Account hat sie sich vorgenommen die manipulativen Bilder zu enttarnen.

Instagram/@selfloveclubb
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Flop: Prahlerei und schlechte Manieren

Die "Rich Kids of Instagram" konnten es auch 2017 nicht lassen, mit ihrem Reichtum zu prahlen. Dabei entstanden sind mitunter recht intelligenzbefreite Bilder. Und auch den reichen Vierbeinern wurde auf Instagram eine Plattform einräumt. Die "Rich Dogs of Instagram" zeigen ihr Hundeleben.

Instagram/@richkidslondon
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Top: Beyoncés Zwillinge

Beyonce ist nicht nur einfach schwanger und trägt dabei Jogginghose und XL-Shirt. Nein, die Sängerin inszeniert sich ganz kunstvoll. Und das nicht nur bei der Schwangerschaftsankündigung auf Instagram, sondern auch bei der anschließenden Babyparty. Die loyalen Fans - Beyhive genannt - hatten ihre Freude damit.

 

Instagram/@beyince
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Flop: Unsinnige Foodtrends

Kaffee in der Avocadoschale. Dass Foodtrends nicht selten sinnbefreit sind, konnte man 2017 wieder ganz genau beobachten. Ebenfalls mit von der Partie: Sneaker-Sushi, durchsichtiger Kaffee und Clear Pumpkin Pie.

Instagram/@frenchys_cafe