Udo Jürgens: Verkaufsverbot wegen Erbstreit

Um das musikalische Erbe des Entertainers tobt ein Streit. Nun dürfen 27 Lieder nicht mehr verkauft, weitere Best-Of-Alben nicht mehr veröffentlicht werden.

Udo Jürgens
Udo Jürgens
Udo Jürgens – APA

Seit Jahren ist bekannt, dass die Kinder von Udo Jürgens heftig um das Erbe streiten, nun kommt eine neue Facette dazu. Wie die deutsche "Bild"-Zeitung berichtet, verhindert die Keppelei nun den Verkauf der Alben des Sängers; es gibt offenbar bereits seit Februar ein gerichtliches Verkaufsverbot für 27 Jürgens-Songs. Konkret geht es um das Album "Merci, Udo! 2", es erschien nach Jürgens' Tod 2014. Darauf ist etwa auch ein Duett mit Helene Fischer.

Im November hatten die Jürgens-Kinder und seine letzte Lebensgefährtin offenbar die Plattenfirma Sony Music auf Unterlassung der Verbreitung dieser CD verklagt. Die Richter gaben den Kindern recht, das Album darf nicht mehr verkauft werden. Weiters dürfen derzeit auch keine "neuen" Alben, also Best-Of-CDs, veröffentlicht werden.

(red.)

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