Dubuis und Lamborghini: Autos und Uhren, eine Liaison

breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

DiePresseSchaufenster
Text: Alexander Pfeffer

Nachdem die extravagante Manufaktur Roger Dubuis zu Beginn dieses Jahres mit dem italienischen Reifenhersteller Pirelli ins Rennen gegangen ist und Uhren mit Designanleihen bei einer bestimmten Pirelli-Linie vorgestellt hatte, liebäugelt sie nun mit einem kompletten Sportwagen. Die Schweizer haben sich mit der italienischen Bolidenschmiede Lamborghini zusammengetan.

(c) Beigestellt
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Roger Dubuis, Lamborghini.

Das durch das Zifferblatt sichtbare Werk der ­„Excalibur Aventador S“ ­mutet an wie der Motorblock eines Lamborghini-Boliden. Der diagonal liegende ­Mittelteil weist sogar die ­obligaten Kühlschlitze auf.

(c) Beigestellt
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Hublot, Ferrari.

Die Liaison von Autos und Zeitmessern hat aus gutem Grund eine lange Geschichte: Viele Uhrenhersteller waren ursprünglich auch Lieferanten von Bordinstrumenten für Autos. Ein bekanntes Beispiel ist Edmond Jaeger, dessen Unternehmen fast die gesamte französische Automobilindustrie mit Tachos und Borduhren belieferte.

(c) Beigestellt
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Hublot, Ferrari.

Der „Techframe Ferrari Tourbillon Chronograph“ zeigt, was herauskommt, wenn Autodesigner eine Uhr entwerfen: Sie haben Material eingespart, wo es ging. Sogar das Werk wurde mit skelettierten Brücken versehen.

(c) Beigestellt
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Breitling, Bentley.

Heute nutzen viele Uhrenmarken den Umstand, dass sich Liebhaber schneller oder exklusiver Autos auch gern mit Uhren schmücken, denen man die Verwandtschaft mit dem Automobil ansieht. Die Karosserie, die Motoren, die Räder und der Leichtbau liefern Designelemente in Hülle und Fülle, die man in Uhrwerk und Gehäuse einfließen lassen kann.

(c) Beigestellt
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Breitling, Bentley.

Das auf 500 Stück limitierte Modell „Bentley GT Dark Sapphire“ ist eine Hommage an den neu lancierten ­„Continental GT“. Rasant: Der ­Sekundenzeiger des Chronos dreht seine Runde in einer halben Minute.

breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

IWC, Mercedes.

Die für Roger Dubuis typischen skelettierten Kaliber eignen sich hervorragend, um diese Affinität zu unterstreichen. Die Stromlinienform der Lamborghini-Karosserien und deren aggressives Aussehen lassen sich wiederum trefflich ins kantige Design der Gehäuse integrieren.

(c) Beigestellt
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

IWC, Mercedes.

Die Schaffhausener Manufaktur widmet eine Sonderedition des „Ingenieur“-­Modells dem 50. Geburtstag der Automobilschmiede AMG. Deren Spezialität ist es, Serienwagen von Mercedes renntauglich zu tunen.

breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Bulgari, Maserati.

So ist der neuen Linie die Verwandtschaft mit den italienischen Boliden durchaus anzusehen.

(c) Beigestellt
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Bulgari, Maserati.

Die Partnerschaft der beiden italienischen Marken besteht bereits seit 2012. Bei der ­„Octo GranSport“ orientiert sich die retrograde Minutenanzeige im Design am sportlichen Armaturenbrett der Luxuskarossen.

(c) Beigestellt
Kommentar zu Artikel:

Autos und Uhren, eine Liaison

Sie sind zur Zeit nicht angemeldet.
Um auf DiePresse.com kommentieren zu können, müssen Sie sich anmelden ›.