Uhrenmesse: Trends aus Genf

breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

DiePresseSchaufenster
Text: Alexander Pfeffer

Flach ist in. Superlative sorgen für Aufsehen und Gesprächsstoff. Jede Menge davon hatte Piaget. Die Manufaktur stellte mit einer Designstudie die flachste mechanische Uhr der Welt vor. Die „Altiplano Ultimate Concept“ mit Handaufzugswerk schlägt mit einer Höhe von exakt 2 mm alle bisherigen Rekorde. Darüber hinaus lieferte Piaget mit der 4,3 mm hohen „Altiplano Ultimate Automatic“ auch gleich die flachste Automatikuhr.

Das Modell „Baumatic“ von Baume & Mercier in der Version mit Chronometerzertifikat.

(c) Beigestellt
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Stahl ist das neue Platin. Als das Uhrengeschäft mit Ländern wie Russland und China boomte, war Stahl bei vielen Uhrenmarken verpönt. Mittlerweile ist die Einsicht eingekehrt, dass Stahl bei günstigerem Anschaffungspreis genauso gut aussieht. So hat Vacheron Constantin mit der „Fiftysix“ eine Linie lanciert, deren Modelle in Stahl erhältlich sind. Auch Cartier setzt auf Stahl. Die „Santos de Cartier Skeleton“ ist die erste skelettierte Stahluhr der Marke.

„Santos de Cartier Skeleton“ ist die erste skelettierte Stahluhr von Cartier.

(c) Beigestellt
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Budget. Lange Zeit hatte die Schweizer Uhrenbranche sich auf eine gut betuchte Klientel im Ausland konzentriert und dabei den Mittelstand vernachlässigt. Jetzt bekommt man wieder mehr Uhr fürs Geld. Baume & Mercier etwa bietet mit dem Modell „Baumatic“ erstmals eine Uhr mit einem Manufakturwerk an – ab 2450 Euro. Sie ist dank einer Hemmung aus Silizium resistent gegen Magnetfelder und hat eine Gangautonomie von fünf Tagen.


Das Modell „Polaris Memovox“ von
Jaeger-LeCoultre ist eine Taucheruhr mit Weckfunktion.

(c) Beigestellt
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Das Armband. Armbänder bekommen einen immer höheren Stellenwert. So erzählt beispielsweise die Marke Roger Dubuis eine spannende Geschichte, indem sie die Kautschukbänder der Modelle „Excalibur Aventador“ aus den Reifen von Formel-1 Boliden fertigt. Außerdem lassen sich die Bänder, wie übrigens auch bei der „Cartier Santos“ und der „Vacheron Constantin Overseas“, mit einem Handgriff wechseln.

Mit der „Altiplano Ultimate Concept“ beweist Piaget ihr Können auf dem Gebiet extraflacher Uhren.

(c) Beigestellt
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Der Blick zurück. Wie in der Mode, werden auch in der Uhrenindustrie Designs wieder aufgegriffen, die in der Vergangenheit stilprägend waren. Oft geschieht das, wenn ein bestimmtes Modell einen runden Geburtstag feiert. So gesehen bei Jaeger-LeCoultre, deren 1968 eingeführtes Modell „Polaris“ heuer 50 wird. Die robuste Uhr mit ihren markanten Leuchtziffern überzeugt vor allem in ihrer gelungenen Wiederauflage mit Memovox-Weckerwerk.

Das wechselbare Armband des Modells „Excalibur Aventador S“ von Roger Dubuis ist aus einem Pirelli-Rennreifen gefertigt.

(c) Beigestellt
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

IWC greift noch weiter zurück und bringt zum 150. Geburtstag der Manufaktur eine Inspiration aus dem Jahr 1884. Die digitale Taschenuhr nach einem Patent des Salzburgers J. Pallweber stand Pate für die Armbanduhr IWC „Tribute to Pallweber“. Und Montblanc würdigt mit ihrer Vintage-Linie „1858 Collection“ die 160-jährige Geschichte von Minerva.

Die IWC „Tribute to Pallweber“ zeigt die Zeit digital an.

(c) Beigestellt
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Die Vacheron Constantin „Fiftysix“ mit Stahlgehäuse ist inspiriert von den 50ern.

(c) Beigestellt
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Der limitierte Chronograph der Reihe 1858 von Montblanc lässt sich über einen einzigen Drücker steuern.

(c) Beigestellt