Uhrentrend

Künstliche Alterung

Das Thema Altern verfolgt uns die ganze Zeit. Doch während wir nach ewiger Jugend streben, ist bei den Uhren derzeit künstliche Alterung ein Trend.

Das Bronzezeitalter der Uhrenindustrie wurde 2011 von Panerai eingeläutet und ist heute aktueller denn je, wie die neuen Modelle beweisen.

Oris, „Big Crown Pointer Date“. Erstmals seit der Wiederauflage gibt es die Uhr in einem 36-mm-Bronzegehäuse.

(c) Beigestellt

Begonnen hat alles mit der „Luminor Submersible 1950 Bronzo“, eine auf 1000 Stück limitierte Edition aus Bronze mit militärgrünem Zifferblatt, die für rund 7600 Euro reißenden Absatz fand und einen Hype auslöste. Das ungetragene Modell wird heute für 40.000 Euro gehandelt!

Zenith, „Pilot Type 20 Extra Special 40 mm“. Das Modell ist inspiriert von den Zenith-Fliegeruhren früherer Zeiten.

(c) Beigestellt

Das aus einer Legierung aus Kupfer und Aluminium gefertigte Gehäuse hat die Eigenschaft, schnell Patina anzusetzen, wenn es den Elementen ausgesetzt ist.

IWC, „Pilot’s Watch Heritage“. ­Limitierte Bronzeuhr im Retrodesign der historischen „Großen Fliegeruhr“ aus den 1940er-Jahren.

(c) Beigestellt

Dies bedeutet zusätzliche Individualität, denn jede Uhr verändert sich, entsprechend den Tragegewohnheiten ihres Besitzers, völlig unterschiedlich.

Bell & Ross, „BR03-92 Diver ­Bronze“. Diese Taucheruhr ist eine ­Reminiszenz an ein Material, das früher für Taucherhelme verwendet wurde.

(c) Beigestellt

Die schnelle Alterung lässt eine Uhr, die auf einem historischen Design basiert, authentischer wirken. Gleichzeitig schützt die Patina die Bronze vor weiterer Veränderung.

Montblanc, „1858 Automatic“. Die Bronzelünette und die geriffelte Krone geben dem 40-mm-Modell einen Vintage-Look.

(c) Beigestellt

Die deutsche Firma Laco geht diesbezüglich noch weiter: Ihr Modell „Dortmund Bronze“, eine Fliegeruhr, deren Design auf einer Beobachtungsuhr aus dem Zweiten Weltkrieg basiert, wird Stück für Stück künstlich gealtert.

IWC, „Pilot’s Watch Heritage“. ­Limitierte Bronzeuhr im Retrodesign der historischen „Großen Fliegeruhr“ aus den 1940er-Jahren.

(c) Beigestellt

Dabei werden Zifferblatt, Zeiger und Lederband einer Sonderbehandlung unterzogen, sodass die Uhr aussieht wie aus Opas Schublade.

Rado, „HyperChrome Chronograph Limited Edition“. Rado ­kombiniert den modernen Werkstoff Hightech-Keramik mit Bronze.

(c) Beigestellt
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Das Bronzezeitalter der Uhrenindustrie wurde 2011 von Panerai eingeläutet und ist heute aktueller denn je, wie die neuen Modelle beweisen.

Oris, „Big Crown Pointer Date“. Erstmals seit der Wiederauflage gibt es die Uhr in einem 36-mm-Bronzegehäuse.

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Begonnen hat alles mit der „Luminor Submersible 1950 Bronzo“, eine auf 1000 Stück limitierte Edition aus Bronze mit militärgrünem Zifferblatt, die für rund 7600 Euro reißenden Absatz fand und einen Hype auslöste. Das ungetragene Modell wird heute für 40.000 Euro gehandelt!

Zenith, „Pilot Type 20 Extra Special 40 mm“. Das Modell ist inspiriert von den Zenith-Fliegeruhren früherer Zeiten.

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Das aus einer Legierung aus Kupfer und Aluminium gefertigte Gehäuse hat die Eigenschaft, schnell Patina anzusetzen, wenn es den Elementen ausgesetzt ist.

IWC, „Pilot’s Watch Heritage“. ­Limitierte Bronzeuhr im Retrodesign der historischen „Großen Fliegeruhr“ aus den 1940er-Jahren.

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Dies bedeutet zusätzliche Individualität, denn jede Uhr verändert sich, entsprechend den Tragegewohnheiten ihres Besitzers, völlig unterschiedlich.

Bell & Ross, „BR03-92 Diver ­Bronze“. Diese Taucheruhr ist eine ­Reminiszenz an ein Material, das früher für Taucherhelme verwendet wurde.

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Die schnelle Alterung lässt eine Uhr, die auf einem historischen Design basiert, authentischer wirken. Gleichzeitig schützt die Patina die Bronze vor weiterer Veränderung.

Montblanc, „1858 Automatic“. Die Bronzelünette und die geriffelte Krone geben dem 40-mm-Modell einen Vintage-Look.

(c) Beigestellt

Die deutsche Firma Laco geht diesbezüglich noch weiter: Ihr Modell „Dortmund Bronze“, eine Fliegeruhr, deren Design auf einer Beobachtungsuhr aus dem Zweiten Weltkrieg basiert, wird Stück für Stück künstlich gealtert.

IWC, „Pilot’s Watch Heritage“. ­Limitierte Bronzeuhr im Retrodesign der historischen „Großen Fliegeruhr“ aus den 1940er-Jahren.

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Dabei werden Zifferblatt, Zeiger und Lederband einer Sonderbehandlung unterzogen, sodass die Uhr aussieht wie aus Opas Schublade.

Rado, „HyperChrome Chronograph Limited Edition“. Rado ­kombiniert den modernen Werkstoff Hightech-Keramik mit Bronze.

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