Patek Philippe: Neue Damenkollektion

Zeitenwende bei Patek Philippe: Mit der neuen Damenkollektion „Twenty~4 Automatik“ will die prestigeträchtige Manufaktur eine neue Zielgruppe ansprechen: die Frau ab 30.

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In der Wiese sitzen und Löwenzahn pusten, zu Hause mit der Eisenbahn spielen oder am Rande eines Tennisplatzes ein wenig plaudern: Die Werbekampagne der Luxusuhrenmarke Patek Philippe zeigt seit Jahrzehnten Väter und Söhne oder Mütter und Töchter, die gemeinsam dasselbe tun. Dazu heißt es: „Eine Patek Philippe gehört einem nie ganz allein." Man erfreut sich ein Leben lang an ihr, aber eigentlich bewahrt man sie schon für die nächste Generation auf.

So war es jedenfalls bisher. Doch das ändert sich jetzt. Mit der neuen „Twenty~4 Automatik"-Damenkollektion beginnt bei Patek Philippe eine neue Zeitrechnung, die von Sätzen wie „Beginne deine eigene Tradition", „Weil ich mein Leben lebe" oder „Überrascht von meiner Stärke" begleitet wird. Auch der Ort der Lancierung spricht für sich: Nicht etwa im Uhrenland Schweiz, sondern in Italien, genauer in der Modemetropole Mailand, wurden Mitte Oktober die Neuheiten ­präsentiert.

Modern.  Die beiden Stahlmodelle gibt es mit einem Zifferblatt in Grau und Blau mit
Modern.  Die beiden Stahlmodelle gibt es mit einem Zifferblatt in Grau und Blau mit
Modern. Die beiden Stahlmodelle gibt es mit einem Zifferblatt in Grau und Blau mit Sonnenschliff. – (c) Beigestellt

Strenge Kriterien. Knapp 20 Jahre ist es her, dass die erste „Twenty~4"-Serie auf den Markt gekommen ist, ein eleganter rechteckiger Zeitmesser mit Quarzwerk, der die Frau rund um die Uhr begleiten sollte und dies bis heute auch äußerst erfolgreich tut. Große Fußstapfen also, in welche die neue „Twenty~4 Automatik" mit einer ebenso großen Portion Selbstbewusstsein tritt: So ist sie ist die erste Uhr der Kollektion mit automatischem Werk in einem runden Gehäuse. Die Linie besteht aus fünf verschiedene Modellen, wobei das Herz jeweils das Kaliber 324 S C mit automatischem Aufzug und Spiromax-Spirale aus Silinvar ist, gefertigt nach den strengen Kriterien des Patek-Philippe-­Siegels. Die aufwendigen Hand­finissierungen (wie die anglierten und polierten Kanten und die Genfer Streifen) sind durch den Saphirboden gut zu erkennen.

Elegant. Die „Twenty~4 Automatik“ in 18 Karat Roségold mit Lünettenbesatz aus 160   Wesselton-Brillanten.
Elegant. Die „Twenty~4 Automatik“ in 18 Karat Roségold mit Lünettenbesatz aus 160   Wesselton-Brillanten.
Elegant. Die „Twenty~4 Automatik“ in 18 Karat Roségold mit Lünettenbesatz aus 160   Wesselton-Brillanten. – (c) Beigestellt

Ein neues Kapitel also für ein Familienunternehmen, das ihrer weiblichen Kundschaft schon seit der Firmengründung 1839 viel Aufmerksamkeit geschenkt hat: So erstand die englische Königin Victoria 1851 eine Uhr mit blauem Email. 1868 schuf Patek ­Philippe für eine ungarische Gräfin die erste Armbanduhr aus Schweizer Produktion. ­­Und auch die erste Schlagwerk-Armbanduhr der Genfer Manufaktur aus dem Jahr 1916 war ­
eine Damenuhr mit Fünfminuten­repetition.

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