Certina geht auf Nummer sicher

1959 hat Certina das DS-Konzept entwickelt, das Alltagsuhren robuster machte. Die „doppelte Sicherheit“ findet im Jubiläumsmodell einen neuen Höhepunkt.

Mit gewölbtem Zifferblatt und Milanaiseband erinnert die „DS-1 Big Date 60th Anniversary“ an die Zeit, in der das DS-Konzept entstand.
Mit gewölbtem Zifferblatt und Milanaiseband erinnert die „DS-1 Big Date 60th Anniversary“ an die Zeit, in der das DS-Konzept entstand.
Mit gewölbtem Zifferblatt und Milanaiseband erinnert die „DS-1 Big Date 60th Anniversary“ an die Zeit, in der das DS-Konzept entstand. – Beigestellt

Das DS-System, das Certina vor 60 Jahren entwickelte, umfasste zwei Konstruktionsmerkmale, die nicht nur bei Sportzeitmessern, sondern auch bei normalen Alltagsuhren die Robustheit und Verlässlichkeit steigern sollten. Das eine war die damals längst bekannte Incabloc-Stoßsicherung, die die Unruhwelle bei Schlägen vor Beschädigungen schützte. Hinzu kam nun ein von Certina entwickelter Schwebering aus synthetischem Gummi, der an der Innenseite des Gehäusemittelteils entlanglief und das ganze Werk bei Stößen abfederte. In den folgenden Jahren ergänzte Certina immer mehr Features, die aus der doppelten eine vielfache Sicherheit machten. Dazu gehörten ein extradickes Plexiglas, ein Vollgewindeboden mit integrierter Formdichtung sowie ein Dichtring in der Krone. Viele dieser Merkmale sind heute selbstverständlich geworden – oder, wie das Plexiglas, bereits veraltet.

Großdatum, 80 Stunden Gangreserve und magnetfeldresistente Spiral­feder: Das neue Powermatic-Kaliber 80.651 ist ein ein echter Wunderwuzzi.
Großdatum, 80 Stunden Gangreserve und magnetfeldresistente Spiral­feder: Das neue Powermatic-Kaliber 80.651 ist ein ein echter Wunderwuzzi.
Großdatum, 80 Stunden Gangreserve und magnetfeldresistente Spiral­feder: Das neue Powermatic-Kaliber 80.651 ist ein echter Wunderwuzzi. – Beigestellt

Deshalb hat Certina das DS-Konzept stetig weiterentwickelt und den jeweils neuesten Entwicklungen in der Uhrenbranche angepasst. Die gestiegene Gesamtqualität heutiger Zeitmesser führte zum Beispiel dazu, dass der Schwebering zur Werkfederung entfallen konnte. Aus dem Plexi- wurde ein Saphirglas und aus dem Vollgewindeboden ein verstärkter Druckboden. Der Dichtring in der Krone wurde verdoppelt, und ein weiterer kam auf der Stellwelle hinzu.

Während sich eine herkömmliche Spiral­feder dem Magneten entgegenbiegt, bleibt die neue Niva­chron-Spirale in der ursprünglichen Form.
Während sich eine herkömmliche Spiral­feder dem Magneten entgegenbiegt, bleibt die neue Niva­chron-Spirale in der ursprünglichen Form.
Während sich eine herkömmliche Spiral­feder dem Magneten entgegenbiegt, bleibt die neue Niva­chron-Spirale in der ursprünglichen Form. – Beigestellt

Verbesserung des Uhrwerks. In diesem Jahr ergänzt die Schweizer Marke ihr DS-Konzept erstmals in Bezug auf das Uhrwerk. So erhält das Jubiläumsmodell „DS-1 Big Date 60th Anniversary“ eine Unruhspirale aus dem von der Swatch Group neu entwickelten Material Nivachron. Der titanbasierte Werkstoff ist nicht nur überdurchschnittlich resistent gegen Magnetfelder, sondern auch gegen Stöße und Temperaturschwankungen. Die Spirale tickt im neuen Powermatic-Kaliber 80.651 mit Automatikaufzug, 80 Stunden Gangreserve und Großdatum bei sechs Uhr. Die zugehörige Edelstahluhr misst 41 Millimeter, hält bis zehn bar Wasserdruck dicht und trägt eine Prägung auf dem Boden, die an den 60. Jahrestag des DS-Konzepts erinnert. Das gewölbte Zifferblatt weist einen Sonnenschliff und einen eleganten Verlauf von Hell- zu Dunkelgrün auf. Getragen wird die „DS-1 Big Date 60th Anniversary“ an einem Milanaiseband aus Stahlgeflecht mit Doppelfaltschließe. Sie kostet trotz der modernen, nutzwertsteigernden Werktechnik überschaubare 920 Euro.

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