Wenn Geräusche zu Lärm werden

Forscher der Uni Wien ergründen die Eigenschaften von Musik und Schall. Sie wollen wissen, was lieblichen Klang von lästigem Lärm unterscheidet.

Wer auf dem Motorrad sitzt, bestimmt, wie laut seine Maschine aufheult. Das nervt Dritte mitunter. Denn Schall stört vor allem, wenn man ihn nicht kontrollieren kann, erklären Wissenschaftler.
Wer auf dem Motorrad sitzt, bestimmt, wie laut seine Maschine aufheult. Das nervt Dritte mitunter. Denn Schall stört vor allem, wenn man ihn nicht kontrollieren kann, erklären Wissenschaftler.
Wer auf dem Motorrad sitzt, bestimmt, wie laut seine Maschine aufheult. Das nervt Dritte mitunter. Denn Schall stört vor allem, wenn man ihn nicht kontrollieren kann, erklären Wissenschaftler. – (c) APA (Herbert Pfarrhofer)

Sonntagmorgen. Frühstück auf der Terrasse des Lieblingscafés. Leichtes Blätterrauschen, Menschengemurmel und entferntes Besteckklirren schaffen gehörte Wohlfühlatmosphäre. Bis die gewaltige Beschleunigungskraft eines passierenden Motorrades die Geräuschkulisse in Fetzen reißt. Ein großes Ärgernis für lärmempfindliche Frühstücker. Dem Menschen auf dem Motorrad wiederum verleiht das Kolbenknattern ein Gefühl von Freiheit, Kraft und vielleicht Erhabenheit.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 17.06.2017)

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