Hitze-Hotspots sind vermeidbar

Wo Grün zum Einsatz kommt, darüber entscheidet meist die Ästhetik. Ein Simulationstool macht es nun einfacher, die Effekte auf das Mikroklima im Voraus zu berechnen.

Dachbegrünung
Dachbegrünung
Dachbegrünung – (c) imago/Horst Rudel

Dass das Thermometer auf über 30° Celsius klettert, wird häufiger. An Hitzetagen kann die „gefühlte Temperatur“, sprich die subjektiv empfundene Temperatur, noch viel höher liegen. Wegen der dichten Bebauung kommt es speziell in Städten zum Wärmeinseleffekt – die Luft kühlt nicht ab. Jene Punkte, wo es extrem heiß wird, sogenannte Hitze-Hotspots, lassen sich aber vermeiden, wie neueste Forschungsergebnisse am Beispiel der kurz vor Baubeginn stehenden Biotope City Wienerberg in Wien Favoriten zeigen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 29.07.2017)

Die Presse - Testabo

Testen Sie jetzt „Die Presse“ und „Die Presse am Sonntag“ sowie das „Presse“-ePaper und sämtliche digitale premium‑Inhalte 3 Wochen kostenlos und unverbindlich.

Jetzt 3 Wochen testen
Meistgekauft
    Meistgelesen