Bibliotheksgeschichte: Büchergeschenke und kunstvolle Huldigungen

Ab den 1880er-Jahren legten die österreichischen Kaiser eine vorwiegend literarische Privatsammlung an. Diese wurde per Fideikommiss an den nächsten Nachfolger des Hauses Habsburg-Lothringen vererbt.

Hervorragende Persönlichkeiten, bedeutende Wirtschaftstreibende, aber auch Kommunen huldigten dem jeweiligen Kaiser mit aufwendig gestalteten Tafeln.
Schließen
Hervorragende Persönlichkeiten, bedeutende Wirtschaftstreibende, aber auch Kommunen huldigten dem jeweiligen Kaiser mit aufwendig gestalteten Tafeln.
Hervorragende Persönlichkeiten, bedeutende Wirtschaftstreibende, aber auch Kommunen huldigten dem jeweiligen Kaiser mit aufwendig gestalteten Tafeln. – (c) ÖNB (Akademie der Bildenden Künste,)

Verboten und mit schwerer Strafe geahndet. Schriften über die französische Revolution von 1789 durften in der Habsburger Monarchie nicht eingeführt, geschweige denn im Handel verkauft werden. Eine Ausnahme gab es: Kaiser Franz II. (I.), österreichischer Regent und deutscher Kaiser, ließ über verdeckte Kanäle französische Literatur dieser Zeit – sozusagen nach der Devise „Feindbeobachtung“ – ankaufen. Wie weit sich der Habsburger in die Schriften vertiefte, ist nicht bekannt. Allerdings archivierte er diese in seiner Privatbibliothek.

Das ist drin:

  • 3 Minuten
  • 565 Wörter
  • 1 Bild

Sie sind bereits Abonnent?

Klicken Sie hier, um sich einzuloggen

("Die Presse", Print-Ausgabe, 16.09.2017)

Die Presse - Testabo

Testen Sie jetzt „Die Presse“ und „Die Presse am Sonntag“ sowie das „Presse“-ePaper und sämtliche digitale premium‑Inhalte 3 Wochen kostenlos und unverbindlich.

Jetzt 3 Wochen testen
Meistgelesen
    Meistgekauft