Geschichte kennt nicht nur Schwarz oder Weiß

Eine Historikerkonferenz in Wien verglich die Aufarbeitung des Zweiten Weltkriegs in Europa und Ostasien. Dabei wurde versucht, das traditionelle Täter-Opfer-Schema und Freund-Feind-Muster aufzubrechen.

Einzug der japanischen Eroberer in Nanjing am 13. Dezember 1937. Es folgte ein mehrwöchiges Massaker.
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Einzug der japanischen Eroberer in Nanjing am 13. Dezember 1937. Es folgte ein mehrwöchiges Massaker.
Einzug der japanischen Eroberer in Nanjing am 13. Dezember 1937. Es folgte ein mehrwöchiges Massaker. – (c) Ullstein Bild / picturedesk.com

Jahr für Jahr, Konferenz um Konferenz baut sich die Universität Wien einen internatio nalen Ruf als außerordentliche Lehr- und Forschungsstätte für die neuere Geschichte Ostasiens auf. Vergangenes Jahr wurden bedeutende Mao-Biografen aus aller Welt nach Wien geholt, kürzlich kamen Historiker aus Ostasien und Europa hier zusammen, um ihre Forschungen zur Bewältigung des Zweiten Weltkriegs in den beiden Weltregionen abzugleichen.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 07.10.2017)

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