Mikroben essen Marsgestein

Die Urbakterien nutzen Metalle als Energielieferant.

In einer „Mars-Farm“ stellen Biophysiker und Chemiker der Uni Wien künstlich Gesteine her, die auf dem Mars gefunden wurden. Auf den außerirdischen Gesteinen ließen sie irdische Mikroben wachsen, die zu den Archaeen (Urbakterien) gehören, und aus anorganischen Substanzen wie Eisen, Schwefel oder Uran Energie gewinnen können. Tatsächlich konnte Metallosphaera sedula die Metalle in den Stoffwechsel einbauen: Das könnte die Grundlage für künftiges extraterrestrisches Biomining sein, also die Gewinnung von Schwermetallen aus Erzen von Asteroiden, Meteoriten und anderen Himmelskörpern. (APA/vers)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 21.10.2017)

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