Die Renaissance des Kaltblutpferds

Zucht. Die einst als Arbeitstiere unersetzlichen Kaltblüter waren einst schon Rarität. Nun wachsen die Bestände langsam wieder – und alte Rassen wie der in der Donaumonarchie weithin bekannte Murinsulaner werden nachgezüchtet.

Setzen sie sich wieder stärker durch? Norikerhengste beim Rangordnungskampf auf einer Tiroler Alm.
Schließen
Setzen sie sich wieder stärker durch? Norikerhengste beim Rangordnungskampf auf einer Tiroler Alm.
Setzen sie sich wieder stärker durch? Norikerhengste beim Rangordnungskampf auf einer Tiroler Alm. – (c) Alessandra Sarti / imageBROKER / (Alessandra Sarti)

Die Stadt Wien setzt in ihren Quellschutzgebieten im Rax- und Schneeberggebiet seit jeher Norikerpferde bei der Waldarbeit ein. In anderen, ökologisch sensiblen Regionen hat die Land- und Forstwirtschaft die trittsicheren, ruhigen Tiere in den vergangenen Jahren wiederentdeckt. „Man sieht Kaltblüter heute vermehrt als Arbeitspferde, aber auch bei Kutschenfahrten oder Brauereigespannen, etwa beim Münchner Oktoberfest“, sagt Gottfried Brem von der Vet-Med-Uni Wien. Solche Veranstaltungen würden helfen, die Rassen zu erhalten.

Das ist drin:

  • 4 Minuten
  • 664 Wörter
  • 1 Bild

Sie sind bereits Abonnent?

Klicken Sie hier, um sich einzuloggen

("Die Presse", Print-Ausgabe, 27.01.2018)

Die Presse - Testabo

Testen Sie jetzt „Die Presse“ und „Die Presse am Sonntag“ sowie das „Presse“-ePaper und sämtliche digitale premium‑Inhalte 3 Wochen kostenlos und unverbindlich.

Jetzt 3 Wochen testen
Meistgekauft
    Meistgelesen