Wie die Werbung mit nationalen Mythen spielt

Werbespots in Kino und TV prägten das sich nach dem Zweiten Weltkrieg ausformende neue Selbstverständnis der Österreicher entscheidend mit. Ein Forschungsprojekt zeigt, wie sich die Inszenierungen wandelten.

Die Bildkomposition erinnert an eine Postkarte. Mit Familienidylle vor der Bergkulisse bewarb Anker 1996 das Tiroler Brot.
Die Bildkomposition erinnert an eine Postkarte. Mit Familienidylle vor der Bergkulisse bewarb Anker 1996 das Tiroler Brot.
Die Bildkomposition erinnert an eine Postkarte. Mit Familienidylle vor der Bergkulisse bewarb Anker 1996 das Tiroler Brot. – (C) Peter Patzak

Erinnern Sie sich, was gemeint war, wenn jemand in einer Werbung mit den Zeigefingern ein kleines Quadrat zeichnete? Mit diesem einfachen Trick prägte sich der Wiener Süßwarenhersteller Manner in den späten 1980er- und frühen 1990er-Jahren bei Generationen ein. Die Form der Verpackung wurde zum Synonym für die mit Haselnusscreme gefüllten Schnitten, der stilisierte Stephansdom über dem Schriftzug verweist bis heute auf die Herkunft des Produkts.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 10.02.2018)

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