Auf der Suche nach dem Ursprung des Kosmos

In der chilenischen Atacama-Wüste steht das weltgrößte Radioteleskop. Auch österreichische Forscher blicken von hier aus in den Weltraum, etwa um alternde Sterne beim Sterben zu beobachten.

Das Radioteleskop Alma schaut mit 66 Augen ins All. Es kann eine riesige Linse simulieren.
Das Radioteleskop Alma schaut mit 66 Augen ins All. Es kann eine riesige Linse simulieren.
Das Radioteleskop Alma schaut mit 66 Augen ins All. Es kann eine riesige Linse simulieren. – (C) Wikipedia/ESO/C. Malin, CC BY 4.0,

Ende Februar rüttelte eine heftige Eruption auf unserem Nachbarstern Proxima Centauri die Wissenschaft auf. Bereits am 24. März 2017 soll die Helligkeit dieser Sonne für zehn Sekunden um das Tausendfache verstärkt gewesen sein – genug, um etwaige Lebensbedingungen auf dem umkreisenden Planeten Proxima b zu vernichten. „In den Milliarden Jahren, seit sich Proxima b gebildet hat, konnten Eruptionen wie diese jede Art von Atmosphäre oder Ozeane verdunsten lassen“, so Meredith MacGregor, Astronomin vom Carnegie-Institut in Washington. Es komme für die Bewohnbarkeit eines Planeten also „auf mehr an als auf die richtige Distanz zur Sonne und flüssiges Wasser“.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 10.03.2018)

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