Nasa verschiebt Start der Sonde zur Sonne

Erstmals soll eine Sonde die Sonnenatmosphäre erkunden. Aber es gab Startschwierigkeiten, bald soll es den nächsten Versuch geben.

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Illustration der Nasa: Erstmals startet eine Sonde zur Sonne – APA/AFP/NASA/HO

Die US-Raumfahrtbehörde NASA hat den Start ihrer Sonde zur Erforschung der Sonnen-Atmosphäre um 24 Stunden verschoben. Wenige Minuten vor dem geplanten Start am Samstag trat ein Problem mit dem Heliumdruck auf, wie die NASA mitteilte. Nächste Möglichkeit zum Start der Trägerrakete mit der "Parker Solar Probe" ist am Sonntag um 9.31 Uhr MESZ.

Die unbemannte Sonde soll sich der Sonnenoberfläche auf nur knapp 6,2 Millionen Kilometer nähern und Temperaturen von rund 1.370 Grad Celsius standhalten. Das Raumfahrzeug von der Größe eines Autos wird während seiner auf sieben Jahre ausgelegten Sonnenexpedition insgesamt 24 Mal durch die Corona fliegen, wie Astronomen die Atmosphäre unseres Zentralgestirns nennen.

Dabei soll die Sonde unter anderem die Frage beantworten, warum in der Corona Temperaturen von bis zu 5,6 Millionen Grad Celsius herrschen, während die Sonnenoberfläche "nur" 5.500 Grad heiß ist. Zudem hoffen die Forscher auf Erkenntnisse, die künftig bei der Voraussage sogenannter Sonnenstürme helfen könnten.

(APA/dpa)

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