Die Zähmung der Füchse

In einem einzigartigen Experiment werden in Sibirien seit fast 60 Jahren Silberfüchse domestiziert. Der Wandel zeigt sich in Gestalt, Verhalten, Genen.

Von „Beasts“ zu „Beautys“ in nur vierzig Jahren: Die Füchse sind zutraulich geworden und haben jegliche Aggressivität abgelegt.
Von „Beasts“ zu „Beautys“ in nur vierzig Jahren: Die Füchse sind zutraulich geworden und haben jegliche Aggressivität abgelegt.
Von „Beasts“ zu „Beautys“ in nur vierzig Jahren: Die Füchse sind zutraulich geworden und haben jegliche Aggressivität abgelegt. – (c) Darya Shepeleva

Man kann kein domestiziertes Tier nennen, das nicht, zumindest in einem Land, hängende Ohren hat.“ Das fiel Darwin auf, in der Natur gibt es so etwas nicht – außer bei Elefanten –, es ist eines der Merkmale, die sich im Zug des Domestikationssyndroms einstellen, wenn Menschen wilde Tiere zutraulich machen. Dann runden sich die Gesichter, die Schnauzen werden kürzer, man sieht es an Rindern, Schafen etc., besonders drastisch zeigt es sich im Vergleich von Wölfen und Hunden. Und irgendwann werden auch Füchsen die Ohren herabhängen.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 12.08.2018)

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