Werkstoffwissenschaftler entwickeln Beschichtungen für Werkzeuge weiter

Hauchdünne Beschichtungen schützen Industriewerkzeuge und Bauteile vor extrem hohen Belastungen. Sie wurden sieben Jahre lang in einem Christian-Doppler-Forschungslabor an der TU Wien weiterentwickelt.

Eine wenige Mikrometer starke Dünnschicht unter dem Rasterelektronenmikroskop: Die dickeren Lagen bestehen aus Titanaluminiumnitrid, die dünneren aus Molybdän-Silizium-Bor. Die tropfenförmigen Teile sind ungewollt entstandene Defekte.
Eine wenige Mikrometer starke Dünnschicht unter dem Rasterelektronenmikroskop: Die dickeren Lagen bestehen aus Titanaluminiumnitrid, die dünneren aus Molybdän-Silizium-Bor. Die tropfenförmigen Teile sind ungewollt entstandene Defekte.
Eine wenige Mikrometer starke Dünnschicht unter dem Rasterelektronenmikroskop: Die dickeren Lagen bestehen aus Titanaluminiumnitrid, die dünneren aus Molybdän-Silizium-Bor. Die tropfenförmigen Teile sind ungewollt entstandene Defekte. – TU Wien/H. Riedl

Harte Schale, weicher Kern. Das wird nicht nur manchem historisch bedeutsamen Krieger nachgesagt, sondern auch dessen Schwert. „Die Schneide musste möglichst hart und stabil sein, der Kern weich, um die mechanischen Belastungen der Schläge abzufangen“, erklärt Werkstoffwissenschaftler Paul Mayrhofer. Nur wer über spezielles Wissen verfügte, konnte das Material bearbeiten. Die Forscher der TU Wien wollen heute mehr: „Wir möchten verstehen, was in dessen Inneren passiert. So lassen sich völlig neue Werkstoffe für die Industrie herstellen.“

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 01.09.2018)

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