Der Lebenszyklus von Riesenquallen

Im Aquarium des Wiener Zoos wird eine Quallenart untersucht, die als weitgehend unerforscht gilt. Die Wissenschaftler interessiert, was das Leben der Tiere beeinflusst.

Maßarbeit: Die Quallenart Rhizostoma luteum kann in der Natur bis zu 70 Zentimeter groß werden. Hier vermisst Meeresforscherin Karen Kienberger in Spanien ein Exemplar.
Maßarbeit: Die Quallenart Rhizostoma luteum kann in der Natur bis zu 70 Zentimeter groß werden. Hier vermisst Meeresforscherin Karen Kienberger in Spanien ein Exemplar.
Maßarbeit: Die Quallenart Rhizostoma luteum kann in der Natur bis zu 70 Zentimeter groß werden. Hier vermisst Meeresforscherin Karen Kienberger in Spanien ein Exemplar. – (c) Darius Enayati

„Die Mama unserer kleinen Quallen in Wien habe ich 2015 beim Schnorcheln vor der südspanischen Küste gefunden“, erzählt die Schweizer Meeresforscherin Karen Kienberger. Dass sie auf ein Exemplar von Rhizostoma luteum traf, einer der größten Quallenarten des Mittelmeers, bestimmte ihre Forschung für Jahre. Kienberger schnitt damals mit einer Schere einen Teil aus dem Reproduktionsorgan der 58 Zentimeter großen Qualle heraus. Weniger als eine Stunde später legte sie es unters Mikroskop und sah lebendige Larven. Eine Beobachtung, die an dieser Quallenart zum ersten Mal gelang, seit sie im Jahr 1827 beschrieben wurde.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 08.09.2018)

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