Die Schädellosen und wir

Warum haben die primitivsten Chordatiere, die Lanzettfischchen, kaum weniger Gene als wir? Was trennt uns von ihnen? Ein Blick zurück in Urzeiten.

Heute stecken die Lanzettfischchen im Sand, und wir lesen Zeitung. Aber wir haben gemeinsame Ahnen.
Heute stecken die Lanzettfischchen im Sand, und wir lesen Zeitung. Aber wir haben gemeinsame Ahnen.
Heute stecken die Lanzettfischchen im Sand, und wir lesen Zeitung. Aber wir haben gemeinsame Ahnen. – (c) Vincent Moncorge

Das Lanzettfischchen sieht aus wie ein Wurm – gut, das tun viele Tiere –, aber es ist keiner, es hat einen Schwanz, aber keinen Kopf, darum zählt man es zu den Schädellosen. Es ist auf beiden Seiten spitz, darum nennt man es auf Englisch bzw. Griechisch Amphioxus. Es hat auch kein Hirn, nur eine kleine Verdickung am vorderen Ende seines Neuralrohrs. Dieses verläuft entlang des biegsamen Stabs, der es durchzieht: der Chorda dorsalis.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 25.11.2018)

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