Klimaschutz: Sonnencreme für die Erde?

Zwar ist es 2018 nicht wärmer geworden, sondern ein wenig kühler, aber die CO2-Gehalte der Atmosphäre steigen allen Klimakonferenzen zum Trotz. Deshalb wollen Harvard-Forscher experimentell ein Stück Himmel abschatten.

Mit seiner Wolke kühlte der Pinatubo die Erde um 0,5 Grad. Forscher wollen das simulieren.
Mit seiner Wolke kühlte der Pinatubo die Erde um 0,5 Grad. Forscher wollen das simulieren.
Mit seiner Wolke kühlte der Pinatubo die Erde um 0,5 Grad. Forscher wollen das simulieren. – (c) Arlan Naeg/picturedesk.com

Als 1991 der Pinatubo auf den Philippinen ausbrach und 20 Millionen Tonnen Schwefeldioxid (SO2) in die Atmosphäre schleuderte, verdunkelte die Wolke die Nordhalbkugel und kühlte sie 18 Monate um 0,5 Grad. Das war eine Erinnerung an die Macht der Natur, Vulkane haben oft Kälte und Hunger gebracht. Diesmal war die Abkühlung mild und eher willkommen – der Erwärmung wegen –, sie entging auch Edward Teller nicht, dem Erfinder der Wasserstoffbombe. Er rief 1999 nach einer „Sonnencreme für die Erde“ und schlug vor, hoch in der Atmosphäre Spiegel zu platzieren, um Sonnenlicht zurückzuwerfen. Andere Ideen setzten etwa darauf, die Ozeane mit Tischtennisbällen zu belegen.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 04.12.2018)

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