Wie Menschen auf der Flucht das Ankommen in Österreich erlebten

Eine sozialanthropologische Studie gibt Einblicke in die Erfahrungen, die Geflüchtete aus Syrien, Afghanistan und dem Irak in ihrer neuen Heimat gemacht haben.

100 befragte Geflüchtete, ein Wunsch: mehr „normalen“ Kontakt zur hiesigen Bevölkerung im Alltag.
100 befragte Geflüchtete, ein Wunsch: mehr „normalen“ Kontakt zur hiesigen Bevölkerung im Alltag.
100 befragte Geflüchtete, ein Wunsch: mehr „normalen“ Kontakt zur hiesigen Bevölkerung im Alltag. – REUTERS

250 Euro pro Monat für eine Matratze – so viel kostete den Iraker Karim A. sein erster Schlafplatz in Wien. Mit einem positiven Asylbescheid in der Tasche war er von einer steirischen Gemeinde in die Bundeshauptstadt gezogen, um die besseren Weiterbildungsmöglichkeiten hier zu nutzen. Auch die zweite Wiener Unterkunft des jungen Bagdaders brachte kaum eine Verbesserung: Er musste sich mit drei anderen Männern ein Zimmer teilen, das im Winter nicht beheizt wurde.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 15.12.2018)

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