Gen-Screening für Neugeborene?

Im Projekt „BabySeq“ untersuchen US-Forscher das Genom von Babys – und fanden erstaunlich viele krankmachende Genvarianten. Das wirft die Frage auf: Was will, was soll man wissen?

Symbolbild.
Symbolbild.
Symbolbild. – (c) imago/ZUMA Press (Allison Long)

Zu den ersten Erlebnissen eines neugeborenen Menschen zählt ein Stich in die Fußsohle: Ihm wird Blut entnommen, das dann auf etliche genetisch bedingte Stoffwechselstörungen untersucht wird. Auf welche, das ist von Land zu Land verschieden. Die erste Krankheit, für die ein solches Neugeborenen-Screening eingeführt wurde, ist die Phenylketonurie (in Österreich seit 1966): Betroffenen fehlt ein Enzym zum Abbau der Aminosäure Phenylalanin, diese reichert sich im Körper an, was zu schweren Schäden führt.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 04.01.2019)

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