Die ganz und gar nicht feinen Unterschiede

Frauen leben länger, haben ein vernünftigeres Gesundheitsverhalten, aber einen größeren Anteil an kranken Lebensjahren als Männer. Die Gendermedizin sucht nach Antworten, Trans- und Intersexualität werfen neue Fragen auf.

Neuer Ansatz: Gender-Scores sollen Mann- und Frau-Sein in individuellen Abstufungen methodisch erfassbar machen.
Neuer Ansatz: Gender-Scores sollen Mann- und Frau-Sein in individuellen Abstufungen methodisch erfassbar machen.
Neuer Ansatz: Gender-Scores sollen Mann- und Frau-Sein in individuellen Abstufungen methodisch erfassbar machen. – REUTERS

Es gibt nicht nur Mann und Frau. Diese Realität kommt langsam beim Gesetzgeber an – in Österreich seit einem Urteil des Verfassungsgerichtshofes im Sommer und zuletzt in Deutschland, wo seit 1. Jänner „divers“ als Überbegriff für Geschlechtervarianten im Geburtenregister erlaubt ist. In der medizinischen Forschung hingegen dominierte lange Zeit die Eingeschlechtlichkeit: Der prototypische Proband war 35 Jahre alt, weiß, männlich und 80 Kilogramm schwer.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 12.01.2019)

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