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Neue Technik lässt Objekte in Echtzeit verschwinden.

Videoaufnahmen von Smartphones noch während der Aufzeichnung verändern zu können ist bei aktuellen Geräten inzwischen Standard. Doch während die derzeit verfügbaren Anwendungen mit der sogenannten Erweiterten Realität lediglich zusätzliche Effekte, Informationen oder Objekte in das bewegte Bild einfügen können, war das realistische Entfernen einzelner Elemente bisher nicht möglich. Informatikern der Uni Wien ist das nun unter der Leitung von Helmut Hlavacs gelungen: Mit Deep-Learning-Algorithmen und einem speziellen 3-D-Scan konnten sie selbst vor detailreichen Hintergründen und bei wechselnden Kamerapositionen Gegenstände oder Personen aus dem Bild schneiden. Die Methode soll in der Film- und Werbeindustrie zum Einsatz kommen, könnte aber auch Menschen mit Aspergersyndrom helfen. (APA/däu)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 09.02.2019)

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