Lauschangriff auf die kleine Kibali

Das Elefantenbaby Kibali im Tiergarten Schönbrunn gibt immer mehr Laute ab, die auch jenen der Mutter ähneln. Ihre Erforschung ist wichtig, um das Leben von Afrikanischen Elefanten in freier Wildbahn zu verstehen.

Das Elefantenmädchen wurde im Juli geboren: Ihre Lautäußerungen werden täglich von Mikrofonen registriert.
Das Elefantenmädchen wurde im Juli geboren: Ihre Lautäußerungen werden täglich von Mikrofonen registriert.
Das Elefantenmädchen wurde im Juli geboren: Ihre Lautäußerungen werden täglich von Mikrofonen registriert. – APA/DANIEL ZUPANC

Keinem menschlichen Neugeborenen wird in Österreich so viel mediale Aufmerksamkeit entgegengebracht wie den Tierbabys im Schönbrunner Zoo. Der größte kleine Star ist derzeit Kibali: Das Elefantenmädchen wurde am 14. Juli geboren, seine Mutter ist die 27-jährige Elefantenkuh Numbi, die seit 2009 in Schönbrunn lebt. Seit dem Tag ihrer Geburt wird Kibali aber nicht nur von den Medien begleitet, sondern auch von der Wissenschaft. Denn die Elefantenforscher der Uni Wien ließen sich diese Chance nicht entgehen, die Kommunikation des Neugeborenen mit seiner Mutter in den ersten Lebenswochen bis hin zum ersten Geburtstag zu untersuchen.

Sie sind bereits Abonnent?

Klicken Sie hier, um sich einzuloggen

("Die Presse", Print-Ausgabe, 07.09.2019)

Meistgekauft
    Meistgelesen