Pharmariesen sind Forschungskaiser

Innovation. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung der 1000 größten Firmen stiegen im Vorjahr um 9,3 Prozent auf 550 Mrd. Dollar. Österreich bleibt zurück.

Wien/Red. Nach krisenbedingten Einschnitten haben die Unternehmen weltweit 2010 mehr Geld in Forschung & Entwicklung (F&E) gesteckt. Wie aus einer am Montag präsentierten Studie von „Booz & Company“ hervorgeht, sind die F&E-Ausgaben der 1000 größten Konzerne im Vorjahr um 9,3 Prozent auf 550 Mrd. Dollar gestiegen.

Im Ranking jener Unternehmer, die (in absoluten Zahlen) am meisten für F&E springen lassen, spiegelt sich die Forschungsintensität der Pharmaindustrie: Roche liegt vor Pfizer und Novartis (siehe Grafik). Österreich müsse sich anstrengen, um nicht gegenüber China und Indien ins Hintertreffen zu geraten, sagte Booz-Österreich-Geschäftsführer Klaus Hölbling. Nur vier heimische Unternehmen schafften es unter die Top tausend (Voestalpine, Intercell, Andritz und Zumtobel).

("Die Presse", Print-Ausgabe, 25.10.2011)

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