Warum haben Kinder öfter Albträume als Erwachsene?

Je jünger man ist, desto häufiger träumt man Schreckliches. Im Alter lassen die unangenehmen nächtlichen Erfahrungen dagegen meist nach.

Symbolbild.
Symbolbild.
Symbolbild. – (c) imago/Westend61 (imago stock&people)

Um diese Frage zu beantworten, muss man zunächst einmal verstehen, welche Funktion Träume ganz generell haben“, sagt Manuel Schabus, Psychologe und Schlafforscher an der Uni Salzburg. Verschiedene Aspekte werden dabei in Fachkreisen diskutiert: Einerseits dienen Träume dazu, Emotionen zu verarbeiten, richtig einzuordnen und zu speichern. Auch Emotionen in Gesichtern, die man tagsüber sieht, werden im Schlaf in Geschichten eingebettet. Andererseits werden im Traum auch motorische Verhaltensweisen verfeinert, wie das Spielen einer Melodie auf dem Klavier oder ein bestimmter Schlag beim Tennis.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 08.06.2019)

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