Mehr als nur versorgt

Architektur kann das Wohlbefinden erhöhen – auch gegen Ende des Lebens, wenn spirituelle und emotionale Bedürfnisse nicht zugunsten der medizinischen hintangestellt werden dürfen. Der neue Palliativ-Pavillon des Wiener Wilhelminenspitals.

Das Schwedische Architekturmuseum in Stockholm zeigt derzeit eine Ausstellung mit dem Titel „Room for Death” und widmet sich damit einem Thema, das in der Gesundheitspolitik längst eines ist, als architektonische Aufgabe hingegen noch wenig wahrgenommen wird. Sie zeigt Ergebnisse eines Forschungsprojekts, bei dem Künstler, Handwerker und Designer Vorschläge für Räume ausarbeiteten, die zu einem fürsorglichen und respektvollen Milieu für Menschen beitragen, deren Lebensende nah ist.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 04.08.2012)

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