Was bleibt den Kindern?

Fachleute fordern, die Bauten der Nachkriegsmoderne systematisch zu erfassen, um Baudenkmäler dieser Zeit schützen zu können. Im Einzelfall zeigt sich, dass Expertise noch fehlt: zum Umbau des Speisesaals der Schulschwestern in Graz.

Wir befinden uns mitten im Jahr des Europäischen Kulturerbes, das die EU 2018 ausrief. Auch Österreichs Bundesdenkmalamt beteiligt sich daran und stellt seine Veranstaltungen unter das Motto „Der Zukunft eine Vergangenheit geben“. Das klingt auf den ersten Blick rätselhaft, weckt dadurch Interesse und lässt eine deckungsgleiche Interpretation mit dem Anliegen einer Aktionsgruppe zu, die sich vergangenen Herbst formiert hat. „Bauten in Not“ macht auf Baudenkmäler in Österreich aufmerksam, deren Zukunft ganz und gar noch nicht gesichert ist. Den sich vorwiegend zivilgesellschaftlich engagierenden Architekturwissenschaftlern und Architekten geht es um eine breite Bewusstseinsbildung für die Bedeutung der Baukultur des 20. Jahrhunderts – mit starkem Fokus auf die Nachkriegsmoderne.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 21.04.2018)

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