Wohin mit den Schülern?

Wien, 12. December 1868.

Zwischen Regierung und Commune sind Verhandlungen im Zuge wegen Uebernahme der Unter-Realschulen bei St. Leopold im Bezirk Leopoldstadt und St. Thekla im Bezirk Wieden, der beiden k. k. Mädchenschulen in der Stadt und im Bezirk Leopoldstadt (Ankergasse); ferner soll die Commune Sorge tragen für die Unterbringung derjenigen Schüler, welche durch die Auflassung der Parallelclassen bei St. Anna „unterstandslos“ geworden sind. Der Magistrat, die Schul- und Rechtssection des Gemeinderaths stimmten vollkommen darin überein, daß die Commune bei dem Umstande, als sie in Bezug auf die Volks- und Mittelschule ohnehin schon viel mehr geleistet habe, als ihr von rechtswegen zukam, keine neuerliche Last mehr auf sich nehmen könne. Die Commune erklärt, daß sie in Bezug auf die aufgelösten Parallelclassen Vorsorge getroffen habe, die Zöglinge vorderhand in den Volksschulen unterzubringen, bis der in Aussicht stehende Schulbau in der verlängerten Johannesgasse vollendet sein wird.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 07.12.2018)

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