Der Moment ist jetzt!

Chaotische Strukturen, verstopfte Elendsviertel, schlechte Infrastruktur: Afrikas Megacityswachsen seit 20 Jahren explosionsartig an – Industrialisierung und erhöhte Produktivität bleiben aber aus. Davon hängt die ökologische Zukunft des Planeten ab.

Die Geschichte der Urbanisierung des Globus gleicht einem Wettrennen. Etwa um das Jahr 1800 überschritt die bis dahin sehr gemächlich wachsende Weltbevölkerung erstmals die Milliardengrenze. Gerade einmal drei Prozent der Menschheit lebten damals in Städten. In den folgenden 200 Jahren stieg die Erdbevölkerung bekanntlich explosionsartig an. Sie beträgt laut UNO derzeit etwa 7,7 Milliarden Menschen, und ebenso explosionsartig erfolgte die Verstädterung. Mittlerweile lebt mehr als die Hälfte der Menschheit in der Stadt. Tendenz immer noch stark steigend.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 07.09.2019)

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