Das, was bleibt

Der Titel ist Programm: Mario Perniola beschreibt 18 Regeln, „um das wahre Fühlen zu erlangen, das wir in der diensttuenden Kirche haben sollen“. Denn nicht Lehre und Dogma seien die Wesenszüge des Katholizismus.

Zur Verarbeitung des katholischen Erdbebens nach dem Rücktritt des Altpapstes Ratzinger und dem Antritt des Neupapstes Franziskus ist auf Deutsch ein Büchlein des italienischen Philosophen Mario Perniola aus dem Jahr 2001 erschienen, dessen Clou auf der Umschlagklappe bündig beschrieben wird – nämlich „dass sich das Wesen des Katholizismus nicht in Lehre und Dogma ausdrückt, sondern in einer bestimmten Art zu fühlen“.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 03.08.2013)

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