Vom Verlust der Utopie

Sensibel, selbstkritisch, subversiv: Peter Strasser setzt der materialistischen Sicht der Dinge seinen Entwurf der „Welt als Schöpfung betrachtet“ entgegen.

Das neue Buch von Peter Strasser kommt leise, bescheiden, schmal daher. Es könnte in der „Zuvielisation“ (Raimon Panikkar), die auch die Buchwirtschaft kennzeichnet, übersehen und überrollt werden. Das sollte nicht geschehen, weil es wichtig ist. Das Buch ist still, aber subversiv, weil es sich der dominierenden naturalistischen, materialistischen Sicht der Welt widersetzt, die Menschen wie Dinge nicht als Zweck an sich begreift, sondern zu ausbeutbaren, kapitalisierbaren, zu verwertenden Einheiten entleert.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 19.12.2015)

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