Peter Rosei: Auf dem großen Jahrmarkt der Eitelkeiten

Monoman, korrupt und einsam. So sind die Figuren in Peter Roseis Roman „Karst“. Eine Versuchsanordnung aus der Welt des Neoliberalismus.

Wie in seinen vorigen Romanen spielt Peter Rosei auch in „Karst“personelle Versuchsanordnungen in der neoliberalen Welt durch. In seiner elegant-lakonischen Sprache schält er die Nervenfäden der Beziehungen heraus, hütet sich aber davor, Partei zu ergreifen. Seine Figuren sind monoman, korrupt und einsam, mit Mut und Rücksichtslosigkeit kämpfen sie um ihr falsches Leben.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 13.01.2018)

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