"Das flüssige Land": Hier regiert noch die Gräfin

Raphaela Edelbauer lässt ihre Heldin Ruth in einem kuriosen Ort landen: Groß-Einland, wo die lineare Zeit aufgehoben scheint. Das Dorf ist von einem großen Loch geprägt: Darin kann man vieles verschwinden lassen.

Siebenhundertfünfzig verschwundene Menschen und eine Gemeinde, die quasi über Nacht zur Monarchie zurückgekehrt war.“ Im Roman „Das flüssige Land“ erzählt Raphaela Edelbauer von einem Loch, in dem unliebsame Erinnerungen und unerwünschte Geschichte verschwinden. Und von einer Frau, die Licht ins Dunkel bringen möchte.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 31.08.2019)

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